GOLD und Silber kaufen – was beachten? – Die Go for Gold Tour Dr. Markus Krall, Marc Friedrich & Matthias Weik und Robert Vitye

Die diesjährige Veranstaltungstour von der SOLIT Gruppe im Rahmen der “Go for Gold” Stadiontour war mit einigen hochkarätigen Speakern und etlichen Teilnehmern versehen. Unter anderem Dr. Markus Krall, der Insider der Banken und Bestsellerautor von „Der Draghi Crash“ und „Wenn Schwarze Schwäne Junge kriegen“ sowie Robert Vitye, Geschäftsführer der SOLIT Gruppe, welches den Geschäftsschwerpunkt im Edelmetallbereich hat. Last but not least die Bestsellerautoren von „Der größte Raubzug der Geschichte“ „Der Crash ist die Lösung“, „Kapitalfehler“ und „Sonst Knallts“,nämlichMarc Friedrich & Matthias Weik.

Die Veranstaltungsorte waren die Allianz Arena in München, die Commerzbank Arena in Frankfurt, das Volksparkstadion in Hamburg sowie die Red Bull Arena in Leipzig. Das Ambiente in den Business Lounges der jeweiligen Stadien statt war eindrucksvoll. Die Themen waren verschieden, aber von der Stringenz her gleich. Es ging um das Geldsystem in Gänze, Edelmetalle als Krisenvorsorge und einen Ausblick aufdie sich zuspitzenden Gefahren für die Wirtschaft.

Dr. Markus Krall ist Managing Partner der Unternehmensberatung Goetz&Partners in Frankfurt und hat etliche Risikomananagementsystemebei Banken implementiert. Seine Vorträge sind einerseits wissenschaftlich fundiert und angelehnt an seine beiden Bestsellerbücher auch sehr erschreckend und wachrüttelnd. Die Tatsache des Status Quo der Finanzstärke unserer Bankenlandschaft in Europa ist verheerend. In absehbarer Zeit, vermutlich ab Q3 2020, werde die Hälfte aller 1800 europäischen Banken rote Zahlen schreiben. Dies ist daher geschuldet, dass die Ertragskraft der anken durch auslaufende Zinsbindungsfristen dahinschmelze wie Eis in der Sonne. Andererseits konnten jahrelang durch die IFRS Rechnungslegungsvorschriften die Bilanzen aufgehübscht werden. Diese Zeiten sind vorbei. Es erodiert gewaltig in der Bankenlandschaft und die Bilanzen und Leichen im Keller können nicht mehr länger verheimlicht werden. Er erwartet im Zuge einer baldigen Rezession eine Deflation, was die Konsumentenpreise sinken lassen wird, bis anschließend eine ungeahnte Geldflut von Seiten der Notenbanken auf uns zukommt, um die Deflation zu bekämpfen. Diese Gelddruckorgie wird die vergangenen Geldfluten bei weitem in den Schatten stellen. Diese Hyperinflation wird zu einer Inflation von 50% führen, was das Ende des Euros einleiten wird, so seine Prognose.

Das Video und die Vortragsunterlagen werden noch diese Woche online gestellt. Auf Anfrage schicke ich Ihnen gerne die Präsentation als PDF zu.
Den zweiten hochinteressanten Vortrag von Robert Vitye finden Sie online unter diesem Link: https://www.youtube.com/watch?v=GNZ8nG4Lt0c&t=1843s.Das Thema lautet „Freiheit geht über Gold und Silber“ und ist in seiner Form her zur Erklärung des Geldsystems ein Evergreen Video, sprich „MUST HAVE SEEN“.

Der dritte Vortrag der zwei Bestsellerautoren Marc Friedrich & Matthias Weik zeichnet ungefähr dasselbe Szenario wie von Herrn Dr. Krall. Es gilt das Vermögen zu schützen, sobald die Banknoten weiter inflationär an Wert verlieren. Deshalb haben die beiden Jungs den Friedrich & Weik Wertefonds initiiert, welcher in Substanz investiert.

Gold und Silber kaufen – was beachten?

Gemäß der von Dr. Krall gezeichneten Perspektiven wird es in naher Zukunft immens wichtig sein, jetzt die Weichen zu stellen und in Substanz zu investieren, womöglich auch in Jurisdiktionen außerhalb der EU, um sein Vermögen zu schützen. Herr Vitye von SOLIT erklärt hierbei die Produktpalette des Unternehmens von der SOLIT Gruppe, die verschiedenen Standbeine, die man als Privatanleger aufjedenfall haben sollte um sein Vermögen weiter zu diversifizieren. Anhand der abgebildeten Grafik möchte ich nun näher auf die Säulen eingehen:

Gold und Silber kaufen – was man beachten muss! Das 3 Säulen Modell

Säule 1 – Der Sicherkauf oder sogenannte Anonymkauf: Bis zu 10.000€ hat man die Option, Gold und Silber anonym zu erwerben. Einfach im Internet hier bestellen und liefern lassen, oder sich die Ware im Internet aussuchen, anrufen und Vorort an bestimmten Dependancen, siehe hier, gegen Cash, physisch ausliefern lassen. Dies sollte man unmittelbar in seiner Nähe haben, fungibel in gängigen Größen und entsprechenden sicher verwahrt. Ist diese Säule abgedeckt, folgt die nächste Säule.

Säule 2 – Sichersparen: Haben Sie Säule 1 erfüllt und einen Handbestand an Gold und Silber fungibel in kleinen Mengen gekauft und bei sich vor Ort an einem sicheren Ort verwahrt?Wenn ja, können Sie sich nun getrost der Säule 2 zuwenden. Das Thema Sichersparen. Hier besteht die Möglichkeit, sich einen Edelmetallbestand an Gold, Silber, Platin oder Palladium in der Schweiz aufzubauen. Wie das funktioniert, erkläre ich Ihnen jetzt.

In Embrach bei Zürich, ich war selbst schon vor Ort, gibt es ein seit über 80 Jahren bestehendes sogenanntes Zollfreilager. Hier verwahren verschiedene Hersteller Edelmetalle in Hochsicherheitstresoren. Das Ganze wird von den Mitarbeitern des Zollfreilagers, einer Treuhandgesellschaft und den Anbietern gemanagt. Beispiel: Die SOLIT Gruppe hat dort ein Hochsicherheitstresor, wo sie 1kg Goldbarren und 5kg sowie 15kg Silberbarren in angemieteten Räumen des Zollfreilagers in Zürich verwahrt. Seit neuestem kann man auch Platin und Palladium dort erwerben. Die Abwicklung von Kunden, die Bruchteilseigentum an diesen Barren erwerben möchten, läuft über eine Treuhandgesellschaft (TRESTA bei Stade) ab. Klingt alles recht kompliziert, ist es aber nicht. Sie können ab 2.000€ Einmalanlage oder 50€ monatlichem Sparplan an einem Goldbarren oder Silberbarren Eigentum erwerben. Das Ganze wird auf 4 Nachkommastellen abgerechnet und Ihre Bestände können online nach Eröffnung des Edelmetalldepots über ihre jeweiligen Benutzername und Passwort eingesehen werden. Eine APP (Solit Goldpreis), welche man downloaden kann, ermöglicht es sogar via App, Einmalanlagen vorzunehmen oder zwischen verschiedenen Edelmetallen zu switchen, seine Sparpläne zu erhöhen oder einen Entnahmeplan einzurichten. Über das Dashboard hat man jederzeit seine Bestände auf dem Handy im Überblick. Gesichert ist die App über einen Fingerscan und somit sehr
Es gibt folgende 4 Möglichkeiten: Man kann sich die Bestände physisch ausliefern lassen, vor Ort in Zürich abholen, einen Entnahmeplan starten oder aber auch alles verkaufen vor Ort und sich auf sein hinterlegtes Konto zurücküberweisen lassen.

Gold und Silber kaufen – was man beachten muss!

Vorteile: Außerhalb der EU und außerhalb vom Bankensektor sich Bestände an Edelmetallen aufbauen ist ein sehr weiser Schachzug. Die Mehrwertsteuer von 19% entfällt auf Silber, Platin und Palladium komplett. Die Ware im Zollfreilager in Zürich ist zum Wiederverkaufswert über die AXA Versicherung versichert gegen Diebstahl, Einbruch etc. Durch den Kauf in kg Größen gibt es einen Losgrößeneffekt im Einkauf, welcher an die Kunden weitergegeben wird. Eine exklusive Dienstleistung als zusätzlicher Bestandteil, um Edelmetalle im Ausland zu lagern oder sich aufzubauen.
Hier geht es zur unkomplizierten Eröffnung Ihres Edelmetalldepots: https://antrag.solit-kapital.de/ApplicationForm?uv=0015700001xBfbWAAS&ov=0015700001xBfbWAAS&h=43c3a327de2ffd8c51d84d57faf605f0. Die Einstiegshürden sind mit 50€ monatlich sowie 2.000€ Einmalanlage sehr gering.

Säule 3 – Sicherlager: Für größere Bestände, die Sie persönlich einlagern möchten, besteht die folgende Option zur Auswahl, welches unter dem Begriff „Sicherlager“ deklariert ist. Dies nennt sich segregierte und bankenunabhängige Einzelverwahrung beim Weltmarktführer Brink`s. Dies ist an verschiedenen Orten gegen eine Verwahrgebühr möglich. Entweder in Frankfurt am Flughafen ab 5.000€. In Zürich am Flughafen ab 15.000€ oder in Halifax Kanada ab 25.000€. Nachfolgend die verschiedenen Optionen anhand einer Grafik nochmals aufbereitet.

Bei weiteren Fragen zum Thema Edelmetalle und Eröffnung der verschiedenen Produktoptionen, wenden Sie sich gerne an mich. In einem gut diversifizierten Portfolio sollten diese Bausteine nicht fehlen und mit einer gewissen Gewichtung Beachtung im Portfolio bekommen. Wie hoch diese sein soll? Dies hängt von vielen Faktoren ab (Alter, Risikoaffinität, Vermögenserhalt als oberste Prämisse), sollte aber Grundgerüst Nummer 1 sein.

Ich stehe Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung und helfe Ihnen bei der Eröffnung der jeweiligen maßgeschneiderten Produktlösung.

Auf eine gute Absicherung und gute Investments.
Ihr Florian Müller

Gold und Silber Sparplan – jetzt möglich! Ich werde häufiger gefragt, was ich von Edelmetallen und insbesondere von Gold und Silber halte. Hier ist meine Meinung eindeutig. Gold und Silber haben eine eminent wichtige Rolle im Portfolio. Ich halte es fast so wie Kostolany, der ja bekanntlich folgende Formel bevorzugte: 1/3 Immobilien, 1/3 Aktien und 1/3 Edelmetalle. Gold und Silber sind daher dauerhaft als Wertstabilisator geeignet.

Kommen wir von der Theorie in die Praxis. Wichtig ist es,Edelmetalle immer in physischer Form zu kaufen und nicht über Finanzprodukte. Hier bietet sich als Edelmetallhändler der Testsieger bei „Fokus“, die SOLIT Gruppe, an. SOLIT offeriert die Verwahrung von Gold und Silber im Zollfreilager in Zürich.

NEU Gold und Silber Sparplan auch mit kleinen monatlichen Beträgen möglich?

Wie läuft das Ganze ab? Die SOLIT Gruppe ist seit etlichen Jahren ein vielfach ausgezeichneter Goldhändler mit verschiedenen Optionen des physischen Erwerbs von Gold und Silber sowie anderer Edelmetalle. Beim Tafelgeschäft, dem sogenannten Anonymkauf, bietet die SOLIT Gruppe auch eine Möglichkeit an, Gold und Silber außerhalb der EU und außerhalb des Bankensektors in der Schweiz zu kaufen – per Einmalanlage oder als Sparplan.

Hier kann man das anonyme Tafelgeschäft am besten abwickeln: 

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Der Substanzgedanke steht bei der Company an oberste Stelle. Ergo kann man ab 2.000€ Einmalanlage oder über einen 50€ Sparplan bereits Gold und Silber im Ausland ansparen. Dies ist auch online möglich, SOLIT hat auch dafür eine interessante App (SOLIT Edelmetall), welche man sich im Appstore oder Playstore herunterladen kann. Neben vielen Nachrichten, Kursen und Kursratiosgibt es ein Dashboard, wo man sich an Kunde einloggen kann, seine Edelmetalle über die App kaufen, seinen Sparplan erhöhen oder sogar einen Entnahmeplan einrichten kann.

NEU Gold und Silber Sparplan? Wie läuft das Ganze ab?

Es gibt einen Onlinelink, den man ausfüllt, nach rund 10 Minuten bekommt man eine Bestätigung von einer Treuhandgesellschaft (TRESTA). Innerhalb von 1-2 Wochen erhält man per Post die Zugangsdaten für sein Depot und kann sich online einloggen. Ich empfehle, sich auch mit der App auseinanderzusetzen. Nach Zahlungsaufforderung muss der avisierte Einmalbetrag oder die Rate gemäß Sparplan an die Treuhandgesellschaft überwiesen werden, womit dann dementsprechend Gold, Silber oder beides gekauft wird.

Sehr schön ist auch, dass man sich die prozentuale Aufteilung zwischen Gold und Silber selbst wählen kann. Seit neuestem kann man auch die sehr spezifischen Edelmetalle Platin und Palladium kaufen. Ein paar Tage später, sobald das Geld an die Treuhandgesellschaft überwiesen wurde, sieht man, wie viel Gold, Silber oder beides man gekauft hat. Ich selbst habe einen Sparplan dort und sehe jeden Monat auf vier Nachkommastellen genau, welche Größen gekauft wurden. Die ganzen Buchungsdetails kann ich über die App einsehen und habe somit eine höchstmögliche Transparenz.

Die Edelmetalle werden im Zollfreilager in Zürich gelagert, dieser Ort nennt sich Embraport. Ich war selbst schon vor Ort. Verschiedene Firmen haben dort Tresore mit unterschiedlichen Edelmetallen stehen. Das Hochsicherheitslager ist sehr gut bewacht und es gab seit 80 Jahren dort keinen Einbruchversuch. Beim Tresor der SOLIT Gruppe liegen ganz schlicht auf Euro Paletten die 1kg Goldbarren und 5kg Silberbarren. Da im Einkauf der Gewinn liegt, gibt SOLIT den Vorteil des Einkaufspreises an seine Kunden weiter. 1kg Barren Gold auf 1 Gramm runtergerechnet ist deutlich günstiger als wenn Sie beispielsweise als Privatperson 50Gramm Gold kaufen.

Außerdem umgehen Sie die Mehrwertsteuer von 19% auf Silber auch noch zusätzlich. Nach 12 Monaten ist auch die Spekulationsfrist vorbei und ab dann sind die Veräußerungsgewinne steuerfrei. Somit kann man 20-40% sparen und dadurch mehr Gramm jeden Monat kaufen. Man erwirbt einen Bruchteilseigentum an den Kg Barren, kann sich die Edelmetalle aber auch jederzeit ausliefern lassen, verkaufen, die Ware abholen in Zürich oder per Entnahmeplan ratierlich aus seinen Beständen monatliche Auszahlungen vornehmen. Es gibt keine Bindungsfristen etc.

NEU Gold und Silber Sparplan – Die Kosten:

Regulärer Ausgabeaufschlag: 5% einmalig

Jährliche Kosten: 1,6% (darin enthalten ist auch eine Versicherung über die Ware und Buchhaltung, Treuhandgesellschaft etc)

Einmalige Einrichtungsgebühr: 2,5% einmalig

Dies klingt auf den ersten Blick sehr viel! Jedoch darf man nicht vergessen, dass man beim Einkauf ja wie vorhin geschrieben, 20%-40% spart. Was sind da Nebenkosten von knapp 10% inklusiver der ganzen technischen Möglichkeiten mit der APP, der Versicherung auf die Edelmetalle und der allgemeinen Problemlösung bei Edelmetallen der Verwahrung? Nichts!

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Abgeltungssteuerfrei nach einem Jahr
  • Auf Silber fällt keine 19% Mehrwertsteuer an
  • Bankenunabhängig
  • Flexibel und jederzeit kündbar
  • Hochmoderne App mit Dashboard und grandiose Übersicht (Download über App Store oder Playstore möglich SOLIT EDELMETALLDEPOT
  • Lagerung in Hochsicherheits Safes

Ich habe mit der SOLIT einen guten Deal aushandeln können. Jeder Leser, der über diesen Link sein Edelmetalldepot eröffnet, bekommt 40% Rabatt auf den regulären Ausgabeaufschlag von 5%. Sie zahlen also lediglich nur 3%.

SOLIT Edelmetalldepot

Die Vertragsbedingungen der SOLIT finden Sie hier unter folgendem Link

Das Preisverzeichnis finden Sie hier unter folgendem Link

Die World of Value Konferenz im Kap Europa war eine grandiose Veranstaltung mit hochkarätigen Speakern aus der Finanz- und Kryptoszene. Insgesamt 450 Teilnehmer waren am Samstag bereits früh aufgestanden, um den ganzen Tag mit regen Diskussionen und Top Referenten an der Veranstaltung teilzunehmen.

Folgendes Star-Programm war aufgeboten:

    • Florian Homm: Brandneue Entwicklungen in der Wirtschaft, Europa Sklerose, Crash und Rezession
    • Remco Westermann (CEO der Gamigo AG): Einblicke in den Bereich Blockchain Technologie in der Gamingszene
    • Thorsten Schulter („Silberjunge“): Er berichtete über die anstehende Krise – Geldpolitik und Geopolitik als Vorboten! Frieden, Freiheit und Wahrheit schützen. Warum beide Rettungsboote in den kommenden Jahren wichtiger denn je sein werden. Für die Weltwirtschaft wie für unser Finanzsystem kommen wichtige Indikatoren zur Sprache, die uns wie 2008 rechtzeitig warnen können.
    • Fabio Bossi (CEO von DASH, eine der zehn größtvoluminisierten Kryptowährungen): Entwicklung am Kryptomarkt
    • Cameron Reynolds (CEO von VolitionRX): Auf dem besten Weg, den ersten, sehr günstigen Bluttest für Darmkrebs weltweit als diagnostischen Standard zu entwickeln und auf breiter Basis global durchzusetzen.
    • Dr. Markus Krall (Autor mehrerer Bestsellerbücher): „Der Draghi-Crash” und sein neues Buch „Wenn Schwarze Schwäne Junge kriegen“. Dr. Markus Krall sprach über junge Schwarze Schwäne. Es ging um toxische Kredite im Europäischen Bankensystem. Markus Krall ist ein Praktiker und warnte davor: “In zwei Jahren fliegt uns das Bankensystem um die Ohren”. Er berät beispielsweise die Europäische Kommission.

World of Value Veranstaltung – ein echter Mehrwert!

Die World of Value Veranstaltung war ein echter Mehrwert mit viel Insiderwissen und teilweise erschreckenden Erkenntnissen. Interessant war Herr Westermann, der mit seiner Firma aufzeigte, was im Bereich Gaming die Blockchain Technologie zukünftig bewirken könnte. Auch das noch relativ unbekannte Unternehmen VolitionRX, welches im Bereich der Bluttestkrebsvorsorge aktiv ist, zeigt auf, welche Früherkennung von Krebs durch einen sehr niedrig angesiedelten Preis machbar wäre. Diese Tests an Probanden und Zulassungen dauern natürlich eine Weile, was aber in Aussicht steht, wäre revolutionär im Bereich der Pharmaindustrie.

Im Großen und Ganzen war die Veranstaltung top professionell organisiert. Falls Interesse an den Vortragsunterlagen besteht, kann ich diese gerne als PDF auf Anfrage zukommen lassen. Weitere Informationen gibt es auch in meinen kostenlosen Newsletter.

JETZT im Audible Store “Der digitale Wandel in der Finanzbranche”

JETZT im Audible Store "Der digitale Wandel in der Finanzbranche"In der heutigen Ausgabe berichte ich über die erfreuliche Nachricht von Amazon, dass heute die Audible Version des Buches “Der digitale Wandel in der Finanzbranche” veröffentlicht wurde.

Außerdem habe ich Freikarten im Wert von 99€ für alle Leser im Angebot – das ist eine kostenfreie Einladung zum diesjährigenFinanzkongress.

Viel Spaß beim Lesen

Der digitale Wandel – NEU: Audible Version und Gewinnspiel

Audible Version und GewinnspielSeit gestern gibt es mein Buch “Der digitale Wandel in der Finanzbranche“ auch als Hörbuch. Ich danke Alex Fischer von Dividendenalarm und Lars Wrobbel von P2P Kredite recht herzlich.

Alex hat es auf Tonband gesprochen und Lars hat es veröffentlicht. Beide sind top Finanzblogger und gute Freunde.

Somit gibt es das Buch jetzt neben der Ebook Variante, der Taschenbuchausgabe sowie der Hardcover Version auch in dieser Version. Zum bestellen geht es hier:

FREIKARTEN Finanzkongress 2018 “Ich bin dabei”

FREIKARTEN Finanzkongress 2018 "Ich bin dabei"Ich bin dieses Jahr zum ersten Male auf dem Finanzkongress eingeladen. Dies ist ein Onlinekongress rund um das Thema “Finanzen”. Hierzu habe ich für meine Leser einen guten Deal erzielen können. Jeder meiner Leser, der sich anmeldet, bekommt Freikarten über diesen Link geschenkt. Normalerweise kostet das Ticket 99€. Ich lade alle recht herzlich ein. Zusätzlich werde ich einen Vortrag von 45 Minuten halten zum Thema “Digitalisierung in der Finanzbranche” und würde mich freuen, wenn einige meiner Leser daran teilnehmen und mir beim Referieren zuhören. Der ganze Kongress ist online und bequem von daheim zu verfolgen. Es sind Top Referenten neben mir am Start, wie Florian Homm, Marc Friedrich & Matthias Weik, sowie Gerald Hörhan und André Stagge.

Der digitale Wandel – So liefert der Finanzkongress einen maximalen Mehrwert

  • Man muss sich nicht erst mühselig durch einen Haufen von Infografiken kämpfen oder nach heißen Aktien im Finanzdschungel suchen.
  • Man lernt direkt die raffiniertesten Anlagestrategien, die so erklärt werden, dass sie jeder verstehen kann.
  • Man kann der Facebookgruppe beitreten: Ein Insidertreff, wo heiße Trends und Tipps ausgetauscht werden.
  • Wo findet man die genialen Experten der Finanzwelt an einem Ort im Internet versammelt – beim Finanzkongress 2018.

Ich freue mich auf den Besuch und auf gute Investments
Ihr Florian Müller

Boerseneinmaleins: Und wieder mal ein Grund zum Feiern. Börseneinmaleins wird zwei Jahre alt und hierzu möchte ich ein wenig auf die Vergangenheit, die seitherige Entwicklung und die beliebtesten Artikel von mir eingehen. Im Blog gab es bis jetzt 100 Beiträge zu allen möglichen Themen, die ein besseres Verständnis der Börse, der Aktien, dem Umgang mit Geld und der Psyche schärfen sollen. In letzter Zeit bekomme ich häufiger Anfragen von Agenturen, die auf meinem Blog gerne etwas veröffentlichen möchten.

Boerseneinmaleins: Ich habe dies bisher sehr selektiv und nur in kleinem Rahmen gemacht, da ich meine Glaubwürdigkeit und Authentizität nicht gefährden will. Der Blog wird weiterhin ohne Werbung laufen, obwohl ich hier auch eine Menge Anfragen bekomme, die ich jedoch konsequent ablehne. Die Exklusivität der klaren Worte und die volle Objektivität werden weiterhin gegeben sein. Ich stehe in keinem Interessenskonflikt und dies spiegelt sich auch in den Texten wieder, in denen ich meine Sicht der Dinge schreibe und die Finanzwirtschaft mit Klartext beäuge.

Börseneinmaleins BEST of Artikel

Hier die drei beliebtesten Artikel der vergangenen zwei Jahre mit den meisten Seitenaufrufen:

  1. Praxistest Geldanlage mit einem erschreckenden Ergebnis
  2. Fondsgebundene Versicherungen: Kosten, Kosten, Kosten
  3. Die Struktur als entscheidende Rolle beim Depotaufbau

Die Emailnewsletter-Liste wächst kontinuierlich und die Seitenaufrufe pro Monat nehmen auch weiter zu. Letzte Woche auf dem Börsentag in München gab ich mein erstes Kamera-Interview auf Anfrage eines Bloggerkollegen. Dieses wird wohl Ende der Woche als Video auf Youtube gestellt. Die Börsen und das Wetter spielten die Woche eine gegenseitige Symphonie. Es ging nach oben mit dem DAX und den Temperaturen. Alles scheint perfekt zu sein und die meisten katastrophalen wirtschaftlichen Eckdaten werden weiterhin konsequent ausgeblendet. Ist dies die „Ruhe vor dem Sturm“? Wie es weitergeht an den Börsen, habe ich auch im Focus Money Artikel geschrieben, wobei diese mir das Fazit gekürzt haben.

Boerseneinmaleins – Verschärfung der nächsten Krise?

Dort habe ich erwähnt, dass die kurzfristigen Signale positiv sind und der DAX sein Allzeithoch aus dem Jahre 2015 überschreiten wird. Mittel-bis langfristig sehe ich jedoch sehr dunkle Wolken am Himmel, die mich skeptisch für den Aktienmarkt stimmen. Hierbei sehe ich Europa noch relativ moderat an im Gegensatz zu den USA. Wie wir wissen, wenn die USA hustet, bekommen wir das in Europa doppelt zu spüren. Das Chance/Risiko Verhältnis ist in meinen Augen derweil 1:3. Sprich, ich sehe nach oben noch ein wenig Luft, das Rückschlagpotenzial erhöht sich damit aber nur noch schlimmer. Was die nächste Krise zusätzlich verschärfen wird, ist der Automatismus der Börsenprogramme, der Sekundenhandel, sowie Stopp-Loss-Barrieren. Hier kann sich der Effekt nach unten dann deutlich verschärfen.

Ich habe in den letzten Artikeln mehrere Male einige verheerende Entwicklungen in den USA aufgezeigt, die sich zwangsläufig verschlimmern werden. Eine junge Generation der 20-30- jährigen mit hohen Schulden und wenig Perspektive, der drohende Staatsbankrott der USA sowie die ausufernden Privatkredite im speziellen die Auto- und Bildungskredite. Auch die Wertpapierkredite sind auf einem Rekordhoch von über 500 Milliarden $ angelangt. Das billige Geld muss irgendwo untergebracht werden und Amerika hat letztendlich das Monopol zum Gelddrucken. Trump wird mit seiner Steuerentlastung, falls diese kommt, die Verbraucher noch mehr in den Konsum drängen können. Dieser Stimulus kostet auf der einen Seite wieder Unmengen an Geld, könnte aber im Gegenzug doch wieder ein Impuls für die Wirtschaft darstellen.

Auf gute Investments
Ihr Florian Müller

Nur wenigen Fondsmanagern gelingt es, den Markt zu schlagen

Benchmark Fonds: Ich habe diese Woche einen interessanten Artikel gelesen, wonach ein britischer Fondsmanager den Markt dauerhaft schlagen konnte. Die Performance ist wirklich beeindruckend gewesen. Immer wieder stellt sich dieselbe Frage – nur wenigen Fondsmanagern gelingt es, den Markt zu schlagen. Gründe gibt es viele und aufgrund von gesetzlichen Vorschriften eines Fondsmantels ist der Fondsmanager in seiner Selektion der Aktien beschränkt. Er kann sein Depot nicht wie ein Privatanleger zu 100% wie gewünscht aufbauen. Zudem ist ein Fonds sehr kostenintensiv und mit einigen Regularien behaftet, die die Rendite des Privatanlegers, der in den Fonds investiert, schmälert. Die meisten Fonds haben eine TER (Total Expense Ratio) oder auf gut Deutsch Gesamtkostenquote von 1,5%-2%.

Benchmark Fonds – Diese Kosten des Fonds sind aber noch nicht alle


Es kommen noch die Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf der Aktien hinzu. Summa summarum muss der jeweilige aktiv gemanagte Fonds diese Kosten gegenüber dem Index (ETF) erstmal wieder aufholen. Dies gelingt nur sehr wenigen Protagonisten der Finanzbranche. Auf lange Sicht wird es noch schwerer, da bei steigendem Fondsvolumen und Beliebtheit die Flexibilität des Fonds schwindet und er letztendlich wie ein riesiger Flugzeugträger immer schwerer zu handlen ist. Einerseits kann man nicht in entsprechende Aktien mit kleinem Handelsvolumen investieren und andererseits schränkt dies die Auswahl des Aktienhorizonts ungemein ein.

Und schon sind wir wieder bei der leidigen Diskussion Einzeltitel oder doch lieber klassische und langweilige ETFs?

Zu diesem Thema gibt es kein klares „Nein“ oder „Ja“. Einige hantieren viel an der Börse und brauchen den täglichen Aktionismus. Andere Marktteilnehmer wiederum sind stoisch und verfahren nach der Methode von Kostolany und Warren Buffett. Jeder Privatanleger muss für sich selbst herausfinden, was zu seiner Mentalität und seinem finanziellen Ziel passt. Eine klare Strategie sollte man sich vorher zurechtgelegt haben und diese auch konsequent umsetzen. Die Kosten sollte man immer im Auge behalten und niemals auf emotionaler Basis Entscheidungen treffen!

Benchmark Fonds – Diversifizierung

Eine Diversifizierung und Streuung sollte als elementarer Punkt mit in die persönliche Entscheidung einfließen. Man kann sogar für einen Fonds Geld bezahlen, sollte dieser qualitativ gute Werte in seinem Fonds haben und zudem einen versierten Fondsmanager mit langjähriger Erfahrung. Geldgeschäfte sind auch immer ein Vertrauensthema, jeder Privatanleger sollte seinen Finanzpartner überlegt auswählen. Leider fallen hier viele auf eloquente und geldgierige Leute herein und verbrennen viel Geld. Am besten vorab informieren, die Unabhängigkeit prüfen und sich die Expertise unter Beweis stellen lassen.

Unterdessen bin ich mit Hochdruck an der Ausarbeitung eine ETF Anlagevorschlags dran. Hierzu werde ich rechtzeitig informieren.

Eine gute und erfolgreiche Börsenwoche.

Auf gute Investments

Ihr / Euer Florian

Liebe Leserinnen und Leser,

Blog: Ich bedanke mich recht herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und den regen Zuspruch, sei es an Kommentaren oder Emails, die mich erreichten. Wir haben ein bewegtes Jahr 2016 hinter uns. Die Börse ist dabei von kurzzeitig heftigen Kursschwankungen nicht verschont geblieben. Die wirtschaftliche Lage in Europa verschärft sich weiterhin. Die Staatsverschuldungen wächst in hohem Maße und die Herausforderungen bezüglich der Flüchtlingskrise sind noch lange nicht überwunden. Die EZB behält Ihren Kurs weiter und stimuliert die Märkte künstlich mit billigem Geld, die Verschuldung in China ist mittlerweile exorbitant gewachsen von 5 auf 28 Billionen €. Die weiteren Probleme speziell in der EU bleiben bestehen, das Karussell dreht sich trotzdem weiter. Die Probleme werden zeitlich nach hinten verschoben.Ich kann Ihnen hierzu ein tolles Buch empfehlen, welches ich diese Woche gelesen habe „Eiszeit in der Weltwirtschaft“, welches die ganzen Thematik in seinen Details näher erörtert.

Blog – Einige neue Dinge in diesem Jahr geplant

Als erstes möchte ich im wöchentlichen Turnus einen aktuellen Marktbericht schreiben. Hierfür werde ich eine zusätzliche Mailadressdatenbank anlegen, bei der Sie sich anmelden können, um dieses wöchentliche Paper zu erhalten. Zusätzlich schreibe ich zu fundamentalen Themen, welche mir per Mail von Lesern zugesandt oder mir selbst einfallen. Eine Interaktion ist dabei recht herzlich gewünscht. Ich freue mich auch immer wieder, über meine Kontaktadresse auf www.boerseneinmaleins.de kontaktiert zu werden und darüber hinaus bedanke ich mich auch für die gut gestellten Fragen, die mir wöchentlich zukommen. Zudem möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, dass ich dabei bin, ein E Paper zu entwickeln, mit einem ETF Anlagevorschlag. Es wird ein hochwertiges Skript werden, das Ihnen helfen soll, ihr Geld lukrativ langfristig anzulegen. Aufgrund der großen Nachfrage nach einem Anlagetipp im Freundes- und Bekanntenkreis habe ich mich entschlossen, dieses Produkt anzubieten. Dieser wird recht standardisiert, aber hocheffizient gestaltet sein.

Blog – Spannendes Anlegerjahr 2017

Darüber hinaus scheint das Anlegerjahr 2017 spannend zu werden. Wie 2016 ist damit zu rechnen, dass es teilweise auf einzelne Ereignisse hin zu heftigen kurzzeitigen Kursturbulenzen kommen kann. Zudem stehen die Wahlen in Niederlande, Frankreich und Deutschland an. Wie die Entwicklung in Italien und dessen Referendum zeigt, ist der Ausgang auch hier ungewiss und kann für Überraschungspotenzial sorgen. Es birgt zudem das Risiko, dass der Italexit noch lange nicht vom Tisch ist. Von Seiten der Geldpolitik sind die Ausgangsbedingungen jedoch positiv zu werten.

Die EZB flutet die Märkte weiterhin mit billigem Geld und die Anleihekäufe werden weiter fortgesetzt, nach Draghis Worten bis Ende 2017. Von der Inflationsseite ist davon auszugehen, dass diese sich leicht nach oben entwickelt auf allerdings niedrigem Niveau. Ob wir die 1% schaffen in der Gesamt EU ist fraglich. Die angestrebten 2%, wie von Seiten der EZB gefordert, werden weiterhin nicht erreichbar sein.

Summa summarum stehen die Anzeichen auf Grün für die Märkte. Die Volatilität wird in meinen Augen aber durch die diversen politischen Szenarien zunehmen. Selektive Aktienwahl ist hierbei unumgänglich und wird eine Herausforderung in diesem Jahr.

Ich freue mich, mit Euch ein erfolgreiches Jahr erlebt zu haben und möchte meine Aufklärung durch Reichweitenerhöhung weiter vorantreiben. Meine Emailadressdatenbank wächst kontinuierlich und wird jetzt durch zusätzliche Angebote erweitert. Spezielle Fragen zu einzelnen Themen werde ich in Blog bearbeiten und bin auch gespannt auf Feedback zum meinem neuen E Paper mit dem Anlagevorschlag. Hierzu werde ich zeitnah Informationen geben, sobald dieses erscheint. Ich wünsche Euch allen eine gesundes, erfolgreiches und ereignisreiches Jahr 2017.

Euer
Florian Müller

Börsenkennzahlen: An dieser Stelle möchte ich näher auf die wichtigsten Kennzahlen im Bereich der Bewertung von Aktien eingehen. Die gängigsten und einfachsten Kennzahlen sind hierbei folgende: KGV, KBV, KUV, KCV und EBITDA.

Börsen Kennzahlen – Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

gibt das Verhältnis von Gewinn je Aktie zum Kurs je Aktie an. Je niedriger umso lukrativer scheint das Investment zu sein. Hier die Erklärung in Form eines Beispiels: Der Gewinn pro Aktie liegt bei 3€. Der Aktienkurs notiert bei 30€. Ergo gibt es ein KGV von 10 (=30/3). Was sagt uns diese Zahl? Angenommen, das Unternehmen würde jedes Jahr 3€ Gewinn pro Aktie erzielen, so hätte sie sich nach 10 Jahren allein mit den Gewinnen den Aktienkurs gerechtfertigt.

Je niedriger der Wert, umso schneller würde man allein mit den Gewinnen des Unternehmens den Aktienkurs rechtfertigen können. Je höher das KGV, umso länger bräuchte ich um den Kurs allein durch Gewinne zu erwirtschaften. Aber je niedriger das KGV ist, umso stärker ist das Unternehmen, da es hohe Gewinne erzielt und damit am Markt ein Produkt bzw. eine Dienstleistung anbietet, die sehr gefragt ist. Die Kennzahlen stehen übrigens in sämtlichen öffentlich zugänglichen Finanzportalen im Internet.

Allein diese Kennzahl sagt jedoch herzlich wenig aus, da diese von Jahr zu Jahr extrem verfälscht werden kann durch makro- und mikroökonomische Einflussfaktoren. Deshalb darf man niemals eine Kennzahl isoliert betrachten und danach seine Entscheidung für oder gegen eine Aktie fällen. Beispielsweise können die jeweiligen Wirtschaftsprüfer den Gewinn je nach Strategie des Unternehmens hoch oder niedrig ansetzen. Somit ist die Verfälschungsgefahr dieser Kennzahl extrem hoch. Sollte ein Verlust anfallen, ist diese Kennzahl ebenso hinfällig. KGVs zwischen 10-15 werden als günstig angesehen. Unter 10 als sehr günstig. Zudem sind die KGVs in den öffentlichen Internetportalen oft nicht korrekt oder variieren untereinander.

Börsen Kennzahlen – Das Kurs-Buchwert-Verhältnis kurz (KBV)

deklariert das Verhältnis vom Kurs einer Aktie im Verhältnis zu dessen Buchwert, im weitesten Sinne dem Eigenkapital. Hier ist es genauso: Je kleiner das Verhältnis, umso besser sieht die Aktie augenscheinlich aus und umso mehr ist die Aktie mit Eigenkapital hinterlegt. Beispiel: Ein KBV von 1 signalisiert, dass der Aktienkurs komplett dem Buchwert widerspiegelt. Je niedriger das Kurs-Buchwert-Verhältnis, umso besser steht das Unternehmen dar. Umso mehr ist der Kurs mit dem Buchwert des Unternehmens gedeckt bzw. hinterlegt. Ein KBV von unter 1 ist sehr selten und sieht günstig aus.

Weiterhin muss man jedoch untersuchen, was in dem Buchwert alles enthalten ist. Durch verschiedene Bilanzierungsregeln, Neuerungen und der Ausrichtung des Unternehmens, können verschiedene Bestandteile diese Messziffer verfälschen. Deshalb sollte man sich zur genaueren Analyse die Geschäftsberichte, welche auf der Homepage unter Investor Relations zu finden sind, näher zu Gemüte führen. Ein KBV von unter 1 suggeriert eine günstige Aktie und ein Schnäppchen.

Börsen Kennzahlen – Das Kurs-Umsatz-Verhältnis kurz (KUV)

wiederum setzt den Umsatz einer Unternehmung ins Verhältnis zu ihrem Aktienkurs. An der Kennzahl, bzw. dem Umsatz ist im Vergleich zu den beiden vorhergehenden Kennzahlen weniger bilanztechnisch zu manipulieren. Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 1 suggeriert demnach eine günstige Aktie. Man muss sich mit der Materie befassen, um die Kennzahlen richtig deuten zu können.

Börsen Kennzahlen – Das Kurs-Cashflow-Verhältnis kurz (KCV)

wiederum setzt den Cashflow je Aktie ins Verhältnis zum Aktienkurs. Ein Kurs-Cash Flow Verhältnis von unter 15 scheint attraktiv zu sein. Dazu muss man allerdings sagen, es gibt Unmengen an diversen Cash Flow Berechnungen. Hier sollte man sich vorab auch in die Materie genauestens einlesen. Ein Bloggerfreund von mir gibt auch hier hilfreiche Tipps, um sich der Thematik zu nähern.

Börsen Kennzahlen – Das EBITDA (Earnings before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation)

stellt die Ertragskraft des Unternehmens dar. Es ist der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Je höher dieser Wert ausfällt, umso besser steht die Aktiengesellschaft wirtschaftlich da.

Vertiefende Informationen zu den Kennzahlen sind in dem Buch Kennzahlenanalyse von Nicolas Schmidlin zu finden. Dieses Buch ist als Grundlage für die Fundamentalanalyse und das Verständnis perfekt geeignet.

Ich wünsche allen besinnliche und ruhige Feiertage und einen schönen Jahresausklang. Zudem bedanke ich mich für die zahlreichen Leser und Anfragen via Mail sowie die Kommentare in meinen Artikeln. Nächstes Jahr geht es insbesondere mit den Themen weiter, wie sich die Börsen weltweit weiterentwickeln werden. Im Fokus stehen hierbei Europa und die USA. Zudem werde ich ein paar electronic papers zu verschiedenen Themen herausbringen sowie ein ETF Portfolio für den Börsenanfänger gestalten.

Auf gute Investments
Florian Müller

das-wechselspiel-risiko-rendite-liquiditaetMagische Dreieck: Ein eminent wichtiges Thema ist die richtige Ausrichtung der folgenden Faktoren: Risiko-Rendite-Liquidität. Das Zusammenspiel der drei Aspekte ist eine der Königsdisziplinen im Bereich Portfoliomanagement.
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Die Feinadjustierung der Komponenten stellt eine sensible, höchst anspruchsvolle Aufgabe dar, die auf Expertise und Kontinuität aufbaut. Im Idealfall ist ein Portfolio ausgewogen auf diese Säulen hin ausgerichtet, um eine homogen gestaltete Strategie für den Kunden zu gewährleisten. Im Folgenden werden die drei Säulen detailliert durchleuchtet.

Rendite

Eines der primären Ziele ist die avisierte Rendite. Diese ist je nach Risikoaversion des Interessenten unterschiedlich und individuell. Eine hohe Rendite wird zwangsläufig durch die Inkaufnahme von mehr Risiko und einem abnehmenden Liquiditätsbestand generiert. Eine niedrigere Rendite geht im Umkehrschluss mit einer höheren Sicherheit und einem höheren Liquiditätsbestand einher.

Liquidität

Die Liquidität ist aufgrund der strategischen Ausrichtung von enormer Bedeutung. Ein Cash-Polster kann für taktische Transaktionen effizient genutzt werden und ist für die Absicherung bei plötzlichen Notfällen sinnvoll. Eine zusätzliche Funktion ist die Erhöhung der Sicherheit, welche aber wiederum zu Lasten der Rendite geht.

Sicherheit

Der Aspekt der Sicherheit ist äquivalent zu dem Thema Risiko. Die Sicherheit geht immer einher mit der Ertragswerterwartung des Individuums. Mehr Sicherheit bedeutet automatisch einen höheren Liquiditätsbestand und eine geringere Renditeerwartung. Im Gegensatz geht eine niedrigere Sicherheit (höheres Risiko) mit einer höheren Renditeerwartung und einem geringen Cash-Bestand einher.
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Wie man eindeutig erkennen kann, befinden sich diese drei Begriffe in einer ständigen Wechselwirkung zueinander. Das im Fachjargon genannte magische Dreieck des Portfoliomanagements kann daher individuell feinjustiert werden und geht in einem gezielten Risikoprofil mit verschiedenen Annahmen von Parametern aus. Geringe Abweichungen einer Variablen führen zwangsläufig zu einem Auseinanderdriften der anderen Variablen. Ein optimales Gleichgewicht für jeden Kunden zu finden, ist daher die Herausforderung und der Anspruch eines qualitativ hochwertigen Portfoliomanagements.

Magische Dreieck – Nun zum Risiko-Rendite-Verhältnis

das-wechselspiel-risiko-rendite-liquiditaet_2In der folgenden Grafik wird näher darauf eingegangen. Dabei werden verschiedene Strategien mit internationalen Indizes ins Verhältnis gestellt. Die soll jedoch lediglich einen plastischen Anhaltspunkt geben und stellt lediglich Vergangenheitswerte dar, die nicht in die Zukunft projiziert werden können und keine Garantie für zukünftige Rendite darstellen. Anbei ist das Risiko-Rendite.-Dreieck abgebildet mit ein paar eigenen Strategien: Das Unternehmerdepot ist zu 100% in Aktien geführt, einer meiner Musterdepots. Das Musterdepot Equity Depot ist zwischen 50-100% in Aktien investiert, je nach Marktlage. Ansonsten auch in Unternehmensanleihen und Cash. Das Musterdepot Balanced Depot ist zwischen 30-70% in Aktien investiert. Der Rest ebenfalls in Unternehmensanleihen und Cash. Das Musterdepot Bond Depot, welches ein sehr konservatives Musterdepot ist, ist zwischen 0-40% in Aktien investiert, größtenteils aber in Unternehmensanleihen mit Top Bonität.

Kurzfristig betrachtet bieten Aktien höhere Renditen, sind aber volatiler als festverzinsliche Wertpapiere. Langfristig betrachtet bieten Aktien dagegen ein deutlich höheres Renditepotential bei niedrig bleibendem Risiko. Das Risiko-Rendite-Schaubild ist eine sehr deutliche Veranschaulichung dazu.

Magische Dreieck – Fazit

Eine hohe Rendite geht immer mit einem höheren Risiko (Aktienanteil) und damit verbunden höherer Volatilität einher. Reziprok geht eine geringere Rendite mit einem geringeren Risiko (Anleihen) und damit verbunden niedrigerer Volatilität einher. Im Vorfeld muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden, welche Risikotragfähigkeit für ihn am besten geeignet ist. Dabei sollte man, bevor man mit richtigem Geld an der Börse investiert, sich erst einmal mit einem Musterdepot vertraut machen und über den Zeitverlauf ein Gefühl dafür bekommen. Es ist ein ständiger Lernprozess für jeden Anleger, für seine Absichten den besten Mix zu finden. Was bringt es, wenn man schlaflose Nächte aufgrund eines derzeit negativ stehenden Aktiendepots erleidet? Dessen sollte man sich schon bewusst sein.

Setzt du es auch so um oder was ist deine Methode? Gerne erzählen und kommentieren.

Viel Erfolg bei der Umsetzung. Um dir weiterzuhelfen lies doch meine Bücher auf Amazon.

Ihr / Euer Florian Müller