Juli 26

Gold auf Rekordkurs – Was jetzt?

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Gold auf Rekordkurs – Was jetzt?

Wie bereits schon vor einem Jahr erwähnt, konnte der Goldpreis aus der charttechnischen Grenze von 1380$ die Unze wie bereits vor einem Jahr angekündigt (Gold auf Rekordkurs – Was jetzt?) nach oben hin ausbrechen und generierte ein klares Kaufsignal. Derzeit stehen wir bei über 1900$ die Unze. Das Allzeithoch bei Gold aus dem Jahre 2011 ist nicht mehr weit entfernt und wird in naher Zukunft geknackt.

Gold auf Rekordhoch

Gold – Wert auf Dauer

Viele Anleger verstehen nicht, dass Gold nicht im Wert steigt, sondern lediglich die Abwertung der Währungen antizipiert. Je mehr Geld von den Notenbanken gedruckt wird, umso mehr verliert die Währung an Wert und umso mehr steigt Gold im Preis. Dieser kausale Zusammenhang ist vielen Anlegern nicht bewusst. Umso mehr ist es eminent wichtig, zu verstehen, dass ein Investment in Gold die Akkumulation von Ersparnissen auf Dauer konserviert und somit das ersparte Geld, welches in Form von Arbeitsleistung erwirtschaftet wurde, auf Dauer erhält. Die Kaufkraft bleibt stabil und dies ist die wichtigste Voraussetzung für ein Investment in dieses Edelmetall. Gerade die unendlichen Gelddruckorgien in Form von Hunderten von Milliarden, teilweise sogar Billionen, werden die Währungen weiterhin hart treffen, die Inflation wird ansteigen und der Euro oder Dollar an Kaufkraft verlieren.

Gold auf Rekordkurs – Kaufkraft schwindet!

Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Arbeitskraft in Form von Lohn immer weniger wert wird. Man kann sich immer weniger leisten von seinem Nettolohn, der auf dem Konto landet. Die reale Kaufkraft sinkt kontinuierlich und wir werden sukzessive ausgebeutet. Der Gürtel für den Arbeitnehmer muss immer enger geschnallt werden. Die Ausgaben für das tägliche Leben und die Fixkosten steigen peu a peu und somit bleibt für die meisten am Ende des Monats nicht mehr viel übrig.

Erschwerend kommt die Corona Krise hinzu. Diese ist noch lange nicht ausgestanden. Wir befinden uns derzeit im Auge des Hurrikans und es scheint alles ruhig zu sein. Das Problem an der ganzen Sache ist aber folgendes: Die Insolvenzverschleppung der Firmen wird Ende September voll in der Realwirtschaft durchschlagen und die Auswirkungen des Lockdowns in seiner vollen Wucht ans Tageslicht bringen. Es wird ein stürmischer Herbst werden, vor allem unter dem Szenario einer sich verschärfenden Kündigungs- und Insolvenzwelle. Daran angeknüpft sind immer mehr notleidende Kredite, welche die Banken in die Bredouille bringen. Die Börsenkurse hingegen steigen aufgrund der Alternativlosigkeit von Null- oder Negativzinsen immer weiter. Sachwerte bleiben oberstes Credo. Doch irgendwann in naher Zukunft können auch die Börsen die realen wirtschaftlichen Probleme nicht mehr leugnen und müssen diese mit einberechnen.

Wie verhalte ich mich am besten als Privatanleger in der Situation?

Zuallererst sollte man ein Haushaltsbuch führen und seine monatlichen Einnahmen und Ausgaben tracken. Es ist ratsam, keine größeren Geldbeträge auf dem Tages- oder Festgeldkonto zu halten. Am besten richtet man am Anfang des Monats Sparpläne für physisches Gold und Silber ein sowie Sparpläne auf ETFs. Dies kann auch für Kleinanleger Sinn machen, da ratierliche Sparpläne bereits ab 50€ monatlich eingerichtet werden können. Diese werden per Lastschrift automatisch investiert. Vorteil zudem: Man kommt nicht in die Versuchung, das Geld für Konsum zu verplempern.

Gold auf Rekordkurs – Was jetzt?

Sparpläne in Gold und Silber können ganz einfach über das SOLIT Edelmetalldepot eingerichtet werden. ETFs können über Wertpapierdepots bei der Comdirect oder TradeRepublic eingerichtet und automatisiert werden. Alle Informationen hierzu gibt es auf folgendem Profil: https://linktr.ee/boerseneinmaleins

Gold auf Rekordkurs – Was jetzt tun?

Häufig werde ich nach meiner Einschätzung zur weiteren Entwicklung zu Edelmetallen und Aktien gefragt. Alles befindet sich derzeit auf augenscheinlich hohen Kursniveaus, doch was passiert, wenn die Notenbanken weiter Geld drucken und das Geld noch mehr an Wert verliert? Die genannten Assets werden weiter steigen, weil den Leuten aufgrund der finanziellen Repression gar keine Möglichkeit mehr bleibt, das Geld von Tages- oder Festgeldkonten herunterzuholen und in Substanz, sprich reelle Werte, anzulegen. Hier kann man mit Sparplänen und dem Cost Average Affekt einen Nutzen ziehen, da man ratierlich diese Sachwerte erwirbt und bei sinkenden Kursen mehr Gramm bei Gold und Silber kauft, respektive mehr Anteile bei ETFs. Wo hin die Reise gehen kann beim Goldpreis, wird hier schön erläutert:

Wie bist du aufgestellt derzeit? Schreib doch gerne in die Kommentarfunktion, es würde mich freuen.

Beste Grüße Euer Florian M.

Hier geht es zu meinen älteren Artikel:

Wird der Goldpreis explodieren?

Das Edelmetalldepot im Test und näheren Erläuterung findet man hier!

Wird der Preis für Silber explodieren?

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