Corona und die Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft, insbesondere die Automobil- und Zuliefererindustrie, wird in den nächsten Wochen und Monaten in eine dramatische Abwärtsspirale geraten. Noch werden seitens der IG Metall riesige Rettungspakete gefordert und das Kurzarbeitergeld wird die meisten Jobs in der Branche vorübergehend unterstützen. 60% vom letzten Nettogehalt wird hierbei in Aussicht gestellt. Bei Angestellten mit Tarifverträgen kommen die Beschäftigten dann auf 75 bis 97% ihres letzten Nettogehalts. Es werden bis zu 2,35 Millionen Kurzarbeiter erwartet. Die Überbrückung kann bis zu zwei Jahre gewährleistet werden. Die Bundesregierung beschließt des Weiteren ein Notfallpaket für alle Solopreneure, Kleinunternehmer und Einzelunternehmer. Dies wird vermutlich am Montag beschlossen. Wer aufgrund der Umsatzeinbußen durch Corona in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, bekommt eine monetäre Hilfe von 9.000€. Bei größeren Unternehmen vermutlich 15.000€ als Überbrückungsgeld für drei Monate.

Die Krise wird schlimmer als in der Finanzkrise von 2008/2009, so die Einschätzung einiger Experten. Es wird nichts mehr produziert und an große Neuanschaffungen wie Autos, aber auch mittlere Investments wie für Waschmaschinen und hochwertige TV Geräte ist erst einmal nicht zu denken. Die Umsatzeinbußen werden enorm sein. Die Regierungen und Notenbanken sind jetzt vehement gefordert, weitere Maßnahmen zu beschließen, um den Karren nicht gänzlich gegen die Wand zu fahren. Der Autoabsatz in China ist schon um 95% gegenüber dem Vormonat eingebrochen. Die Pleitewelle wird nur übertüncht durch die schnellen Subventionen, die jetzt schnell greifen müssen. Die Anträge, bis das Geld beim Unternehmer ist, werden zu lange dauern. In drei Monaten erwarte ich eine Arbeitslosigkeit von 10%, sollte jetzt nicht direkt Geld den insolvenzgefährdeten Unternehmen zukommen. Dies wird aber nur kurzzeitige Effekte haben und die strukturellen Probleme, die es schon vor Corona gab, in die Zukunft verlagern. Auf Dauer lässt sich durch Gelddruckorgien kein grundsätzliches Problem lösen.

Hier eine interessante Grafik von Dr. Markus Krall, welche ich von seinem Vortrag bei der World of Value Ende letzten Jahres bekommen habe.

Corona

Diese Entwicklung könnte bald eintreffen. Es droht eine Stagflation, die Vermögenspreise sinken, während die Preise der Güter des täglichen Bedarfs steigen. Im nächsten Schritt werden nun Unmengen an Gelder verteilt an Unternehmen und vielleicht sogar Privatbürger in Form von Subventionen, womöglich auch durch ein vorgezogenes bedingungsloses Grundeinkommen in irgendeiner Art und Weise. Dies wird zu einer immensen Geldentwertung führen und den Euro weiter an Kaufkraft verlieren lassen. Sachwerte werden umso bedeutender, je weiter die Krise voranschreitet. Interessant wird es zu sehen sein, wieviel Geld letztendlich die Notenbanken und Regierungen in die Hand nehmen müssen. Daraus abgeleitet wird sich nach der deflationären Phase eine wahre Inflation ergeben, die die Preise nach oben kurbelt. Hieraus ergeben sich drei elementare Fragen, die wichtig sein werden.

  • Wie hoch wird die Inflation werden und wird es womöglich eine Hyperinflation, in der das Bargeld bald nichts mehr wert sein wird?
  • Wann tritt die richtige Inflation in der Realwirtschaft ein? Wird dies sehr bald der Fall sein oder haben wir noch ein paar Quartale Zeit?
  • Welche Anlageklassen werden in den nächsten paar Monaten und Quartale gewinnen? Immobilien, Edelmetalle, Aktien oder Cash?

Wie seht ihr die Sache? Ihr könnt gerne kommentieren. Freue mich auf eure Ansichten und Denkweisen wie es weitergeht…

All diese Fragen werde ich auch in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten näher durchleuchten. Ein solides und breit aufgestelltes Portfolio ist in den kommenden Monaten ausschlaggebend für den, der als Gewinner aus dieser Misere hervor gehen wird.

Ich schenke dir gerne noch meine Präsentation zur geschichtlichen Erklärung des Geldsystems. Schreib mir doch einfach eine PN oder in die Kommentarfunktion. Gerne auch teilen. PS: Auf Instagram unter boerseneinmaleins.de werde ich abends live zur aktuellen Markteinschätzung regelmäßig Videos produzieren. Also gerne folgen.

Einen schönen Sonntagabend, euer Florian

Jetzt Gold und Silber kaufen!

Die Auswirkungen des überbordenden Geldsystems bekommen wir jetzt hautnah zu spüren. Als Sündenbock haben wir nun auch einen prominenten Namen, nämlich „Corona“. Dass unser Finanzsystem seit Jahren krankt und nur mit Geldruckorgien von den Notenbanken am Leben erhalten bleibt, bleibt außen vor. Viel schlimmer als dies sind allerdings die Grundprobleme der Wirtschaft, die dieser Virus endgültig offenbart. Zombiefirmen, die seit Jahren nur mit künstlichem Geld am Leben erhalten werden, ausufernde Schulden und ein hochexplosives Sozialsystem. All diese Punkte kommen nun zum Vorschein und treiben die Aktienmärkte in eine Abwärtsspirale ungeahnten Ausmaßes. 40% Verlust beim DAX innerhalb von 3 Wochen, über 30% Verlust beim S&P 500, und sämtliche initiierten Hilfspakete seitens der Notenbanken kommen nicht zum Tragen.

Eine Epidemie, die in sämtlichen Ländern nach und nach zur Stilllegung des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft führt, beschleunigt die Dynamik nach unten. Die Medien verleiten durch ihre reißerische Berichterstattung die Bürger zu Hamsterkäufen und nervösen Zuständen. Die Unsicherheit in der Bevölkerung ist groß, da täglich neue Hiobsbotschaften eintrudeln und sich die Einschränkungen verschärfen. Zudem wird immer mehr realisiert, welche Auswirkungen dieser Tsunami auf die hiesige Wirtschaft hat. Bänder stehen still, die Lieferketten in sämtlichen Branchen werden unterbrochen. Die Grenzen werden dicht gemacht und Notstandsgesetze greifen. Wir befinden uns in direktem Weg einer Deflationsspirale, die nur durch eine gemeinsame Aktion seitens der Notenbanken und der Politik gestoppt werden kann. Ansonsten drohen uns ganz andere Probleme. Die Geldschleusen werden geöffnet und Versprechungen sowie staatliche Hilfen zugesagt. Es rollt eine Welle von Insolvenzen gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen auf uns zu. Es geht hierbei um zahlreiche Existenzen, welche auf dem Spiel stehen. Unsere komplette Wohlstandsgesellschaft kann in diesem Zusammenhang verlieren.

Auch der Immobilienmarkt ist bedroht. Viele Käufer von Immobilien sind zu hoch geleveraged. Eine Fremdkapitalquote von über 90% ist im derzeitigen Umfeld ist fatal.

Alle diese Probleme können nur durch extreme Maßnahmen seitens der Notenbanken und Politik gelöst werden. Beispielsweise folgende Optionen stehen zur Disposition:

  • Steuerentlastungen für private Bürger
  • Steuerstundungen, um die Pleitewelle nicht ins Rollen zu bringen
  • Helikoptergeld (direkte Geldzufuhr in den Kreislauf von Unternehmen und privaten Haushalten)
  • Direkter Aktienkauf seitens der Notenbanken um die Kapitalmärkte zu stabilisieren.

Diese sind nur einige Beispiele von vielen, welche Möglichkeiten noch bestehen, um den kompletten Kollaps unseres Wirtschaftssystems zu verhindern. Diese Maßnahmen führen jedoch mittel– bis langfristig zu einer Inflation, wenn nicht sogar Hyperinflation ungeahnten Ausmaßes, was zu einer Währungsreform und zum Zusammenbruch des Euro führen würde. Sollte ein Dominobaustein in den nächsten Tagen und Wochen in Schwierigkeiten geraten, hätten wir Armageddon. Dabei meine ich die Grundsäulen der Versorgung wie Bankensystem oder der Gesundheitsbereichs. Zudem dürfen der Strom und das Internet nicht ausfallen. Sollte einer dieser Ketten gesprengt werden, würde dies immense Folgen für uns alle haben. Ein geordnetes Herunterfahren der Wirtschaft in einen Winterschlaf für 4-6 Wochen kann man noch verkraften. Alles was darüber hinausgeht, wird dann zu extremen wirtschaftlichen Verwerfungen führen. In dieser undurchsichtigen Gemengelage wird ein Sachwert immer bedeutsamer und zwar Edelmetalle.

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Ich schenke dir gerne eine Lösung zur echten langfristigen Vorsorge und mein Buch „Freiheit durch Gold und Silber“. Was du tun musst? Einfach auf www.boerseneinmaleins.de in meinen kostenlosen Newsletter eintragen. Als Abonnent bekommst du auch hilfreiche Tipps, wie du dich im derzeitigen Umfeld verhalten musst, um dein Vermögen zu sichern und welche Möglichkeiten es gibt, Gold und Silber sicher zu verwahren. Ich schenke dir auch gerne eine ausführliche Präsentation was für Optionen es beim Edelmetallkauf gibt. Hier geht es zur kostenlosen Präsentation:  Gold_Silber_Kauf

In der derzeitigen Ausnahmesituation sind Weißmetalle, sprich Silber, Platin und Palladium gänzlich ausverkauft. Der Markt ist quasi leergefegt. Restbestände mit begrenzter Verfügbarkeit gibt es nur noch hier: 

Die Verwahrung von Edelmetallen im Zollfreilager außerhalb der EU und außerhalb des Bankensektors kannst du hier ganz bequem online vornehmen:

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Preis– und Leistungsverzeichnis ist ebenfalls dabei. Als Anhang der Ablauf, wie dies von statten geht. Viel Spaß und einen guten Schutz mit der Eröffnung deines Edelmetalldepots. Derzeit sind auch hier keine Weißmetalle zu kaufen. Du kannst das Depot erstmal mit dem Kauf von Gold eröffnen. Sobald Silber und co wieder verfügbar sind, bekommst du in der SOLIT Edelmetall App (unbedingt herunterladen)  mitgeteilt. Anschließend kannst du Silber und co. online aufstocken.

Auf einen guten und gesunden Ausgang

Euer Florian

Der Crash an den Märkten

Wie von mir prognostiziert kam es jetzt durch den „Schwarzen Schwan“ Corona am komplett überbewerteten Aktienmarkt zu einem fulminanten Crash an den internationalen Kapitalmärkten. Diese Erosion ist bei weitem noch nicht ansatzweise abgeschlossen, da sich das öffentliche Leben durch diesen Virus komplett ändert und uns wieder zur Besinnung kommen lassen sollte.

Dass im gesellschaftlichen Zusammenleben und mit dem Turbokapitalismus in letzter Zeit viel falsch gelaufen ist, ist wohl nicht nur mein subjektiver Eindruck, sondern Realität. Die Abkopplung der Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft, der Hype der jüngeren Generation in den sozialen Medien rund um den Aktienmarkt war mir beiläufig schon länger aufgefallen. Außerdem haben wir meines Erachtens hier in Deutschland so viele Probleme zu lösen und Konfliktherde zu beruhigen, die sich zunehmend entladen. Ich denke hier an Alt gegen Jung, Mann gegen Frau oder Rechts gegen Links. Und nun kommt Corona obendrauf.

Die Notenbanken sind mit ihrem Latein fast gänzlich am Ende. So ist der DAX, wie hier in der gelben Markierung zu sehen, kurz nach Erreichen des Allzeithochs innerhalb von nur zwei Wochen um über 30% gefallen. Der Dow Jones (mit der blauen Linie abgebildet) fiel immerhin um über 25%, wohingegen Gold (die grüne Kurve) keine 10% verlor. Die Situation ist global verfahren. Die Coronakrise wird sich über die einzelnen Stufen des Shutdown und der Eingrenzung einzelner Länder wird sich sukzessive fortsetzen. Zuerst werden Schulen und öffentliche Einrichtungen dicht gemacht, danach Kneipen, Bars, Fitnessstudios usw.. Die Arbeit wird für Wochen zum Erliegen kommen, die Produktivität immens sinken, der wirtschaftliche Schaden wird beträchtlich sein. Vielleicht ist das auch ein bereinigendes Gewitter, welches zur rechten Zeit kommt, um uns die Rückbesinnung auf elementare Werte des Lebens zu ermöglichen. Ich hoffe die Vernunft siegt langfristig und das normale Leben setzt schnellstmöglich wieder ein. In der Zwischenzeit bleibt die Zeit für ein gutes Buch, Sport und langersehnte Familienbesuche als Ausgleich.

Crash – Wie geht es weiter?

Um den wirtschaftlichen Kreislauf nicht gänzlich abzuwürgen, sind nun vom Staat außerordentliche Maßnahmen getroffen worden, ein Sicherheitsnetz wird aufgespannt. Kommen wir nun zu den konkreten Hilfen:

  • Staatliche Beteiligungen an maroden und schwachen Unternehmen
  • Liquiditätshilfen für kapitalschwache Unternehmen
  • Steuerzahlungen von Unternehmen oder sogar von Privatpersonen sollen gestundet werden, um die Wirtschaft am Leben zu erhalten
  • Unbegrenzte Kreditprogramme (habe ich noch nie gesehen in meiner Laufbahn)
  • Jeder kann so viel Geld aufnehmen wie er möchte ohne Bonitätsauskunft. (Eventuell sollen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau KFW über 500 Milliarden € bereitgestellt werden
  • Kurzarbeitergeld soll Unternehmen entlasten
  • Sicherheitsnetz der Bundesregierung wird aufgespannt

Damit wird sozusagen eine deutsche Bazooka gezündet, um den Wirtschaftsabschwung einzudämmen. Auch die EU reagiert maximal flexibel gegen den Corona Virus. Die strengen Maastricht Kriterien werden ad acta gelegt, die Haushaltdisziplin außer Acht gelassen. Finanzminister Olaf Scholz erklärt: „Es ist genug Geld dar und wir setzen es auch ein“ – „Es wird nicht gekleckert, es wird geklotzt“. Die Verschuldung wird hochgeschraubt, um die Situation halbwegs zu entschärfen.

Ausblick Aktien und Gold

Es werden also sämtliche Maßnahmen getroffen, um die Wirtschaft und diesen Crash halbwegs zu stabilisieren. Viele Hilfspakete sind geschnürt worden, um der Situation Herr zu werden. In letzter Instanz sind auch noch Helikoptergeld und Aktienrückkaufprogramme seitens der Notenbanken denkbar.

Helikoptergeld = Es wird jedem Bürger direkt oder indirekt Geld vom Staat überwiesen, um somit den Konsum anzukurbeln.

Aktienrückkaufprogramme = Die Notenbanken kaufen direkt Aktien, um die Aktienmärkte zu stabilisieren.

Ein riesiges Konjunkturpaket wird hier gestartet. Man wird nicht mehr zum Dauersparer und wird das Geld jetzt ausgeben. Tendenziell sollte man aber vorsichtig sein bei Aktien oder ratierlich über Sparpläne sukzessive und ratierlich einsteigen über mehrere Monate und Jahre. Langfristig ist dies die beste Option. Irgendwann wird sich der Markt durch die in Gang gesetzte Geldmengenflut erholen. Wie lange dies dauert, bleibt abzuwarten. Vielleicht hat sich der Corona Spuk bald wieder gelegt, wer weiß!

Für Gold bin ich weiterhin optimistisch, dass der Preis sich weiter erhöhen wird. Nur Gold ist Geld und die Gelddruckorgien seitens der Notenbanken haben einen faden Beigeschmack. Der Euro wird weiter inflationieren und auf Dauer nichts mehr wert sein. Als erste Maßnahme sollten fungibel daheim vor Ort folgende Gold- und Silberbestände angelegt werden, nur meine persönliche Meinung keine Empfehlung:

Gold: Krügerrand, Valcombi Tafelbarren (50×1 Gramm) 5g Goldbarren oder 10g Goldbarren

Silber: Silbermünzen Maple Leaf, Wiener Philharmoniker

Kaufen kann man diese wie in meine Linktree bereits aufgeführt unter dem Punkt (Gold/Silber Kauf) https://linktr.ee/boerseneinmaleins

Als nächste Instanz für größere Beträge und Volumina bietet sich die Edelmetalldepot Lösung in der Schweiz an. (Zollfreilagerung außerhalb der EU und außerhalb des Bankensystems an).

Ich schenke dir gerne meine Präsentation mit wertvollen Infos zu den oben aufgeführten Punkten, wie man Gold, Silber Platin und Palladium am besten kauft. Einfach eine Mail an info@boerseneinmaleins.de und schon bekommst du diese hochwertigen Informationen kostenlos. Falls dir der Artikel gefallen hat, kannst du ihn auch gerne teilen oder zirkulieren. Ich freue mich auch gerne über Feedback ob positiver oder negativer Art.

Auf gesunde Wochen, euer Florian

Mein diesjähriges Thema behandelt den Kauf von Edelmetallen, im Speziellen Gold und Silber. Diese Anlageklasse wird aufgrund der fortschreitenden finanziellen Repression immer wichtiger. Hier steht nicht der Renditeaspekt im Vordergrund sondern vielmehr der Schutz von Vermögen. Investieren in Gold und Silber ist ein essenzieller Bestandteil in einem gut diversifizierten Portfolio.

In diesem Kapitel möchte ich näher auf das bestehende Geldsystem und im speziellen den Bereich Edelmetalle (Freiheit durch Gold und Silber) eingehen. Das Video können Sie sich gerne komplett ansehen. Diese Assetklasse ist eine interessante Ergänzung zu einem ausgewogenen Portfolio. Edelmetalle haben sich im Wettbewerb um die Geldfunktion in der Vergangenheit immer wieder durchgesetzt – über religiöse, kulturelle und epochale Grenzen hinweg.

Liebe Freunde,

Finanzen selbst in die Hand nehmen, mein neues Buchupdate „Finanzen selbst in die Hand nehmen – Das ZARAS Prinzip für eine erfolgreiche Geldanlage“ ist seit dieser Woche auf Amazon erhältlich. Im Vergleich zu den anderen Börsenbüchern ist dieses Buch eine Erweiterung auf mentaler Ebene. Es ist nämlich schön und gut, wenn man eine langfristige Strategie für sein Aktiendepot hat, was aber immer wieder viel zu kurz kommt ist meines Erachtens die psychologische Komponente, die man in der Praxis beweisen muss.

Diese erfordert einen ständigen Lernprozess einerseits und Standhaftigkeit andererseits. Das Buch ist für Einsteiger gedacht, die sich in Zeiten der niedrigen Zinsen ein Kapitalstock über längere Zeit aufbauen wollen. Dabei sollte man nach Lesen des Buches selbst in der Lage sein, sich ein Portfolio aufzubauen, welches langfristig zu Erfolg führt. Es wird erklärt, wie man sparsam lebt, ein Teil des monatlichen Einkommens bei Seite legen kann und diesen am besten immer am Aktienmarkt investiert. Die Methode, um die mentale Ebene zu erreichen, heißt „ZARAS“. Die einzelnen Buchstaben stehen für:

Z für Zeit
A für Ausdauer
R für Rationalität
A für Aktien
S für Sparen

Wenn Sie diese Kapitel verinnerlichen und in der Praxis anwenden, sollten Sie für die Gefahren, die zwangsläufig am Kapitalmarkt lauern, gewappnet sein. Der Praxisbezug ist insofern gegeben, dass ich von meiner persönlichen Erfahrung aus dem Investmentprozess berichte. Hier zeige ich Fehler auf, die viele auch vermögende Privatkunden machen und die man explizit vermeiden sollte. Dabei kosten die Fehler, welche man am Kapitalmarkt macht, erhebliches Geld. Ich möchte nicht, dass Sie als Investor viel Lehrgeld bezahlen müssen, wie es die meisten machen, sondern dass Sie von vornherein klare Prinzipien und Strategien verfolgen.

Finanzen selbst in die Hand nehmen

Zudem zeige ich, wie man einen Mehrwert mit ratierlichen Sparplänen erreicht. Dabei ist dies nur ein Teil des Buches, es werden auch die gängig offerierten staatlichen Vorsorgeprodukte (Riester, Rürup, Lebens- und Rentenversicherungen) unter die Lupe genommen und dezidiert entlarvt als Kostenirrsinn und Abzocke.

Das Buch wird im ersten Monat zum Vorzugspreis zur Verfügung stehen. Dabei wird es für Einsteiger als auch für den Erfahrenen einen Mehrwert bieten. Ich freue mich auf Feedback und im besten Fall eine authentische Rezension auf Amazon.

Ich freue mich auf Feedback
Beste Grüße Euer Florian Müller

Premiere auf Youtube: Liebe Community, nachdem ich ein wenig offline war, geht es jetzt mit vollem Einsatz weiter. So stand in den Wochen nach meiner Buchveröffentlichung „Der digitale Wandel in der Finanzbranche“ (das mittlerweile sehr guten Anklang findet) mein erstes Youtube Video zu diesem Thema an. Das Buch ist bei Amazon Bestseller in der Kategorie „Benchmarking“. Eingeladen hat mich Steffen Kriese vom Youtube Kanal „Wirtschaft verstehen“. Hier geht’s zum entsprechenden Video. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Steffen, der mit seinem Youtubekanal authentische Leute vor die Kamera holt und zu allen Themen neutral und sachlich sehr fundiert erläutert.

Premiere auf Youtube und Gastartikel

Auch hat Horst Lüning, ein sehr bekannter Youtuber und Unternehmer mit über 60.000 Abonnenten, ein entsprechendes Video meinem Buch gewidmet. Hier geht es zu seinem Kanal und dem entsprechenden Video. Auf Florian Homms Youtubekanal kam auch eine entsprechende Rezension zu meinem Buch. Die virale Aufmerksamkeit steigt somit kontinuierlich aufgrund der doch großen Akzeptanz des Themas, das der Finanzsektor sich im Umbruch befindet. Dies bekomme ich hier in Frankfurt immer mehr mit, da ich ja aus der Praxis in der Finanzmetropole berichten kann und viele Gespräche mit Insidern aus der Branche führe.

Derweil habe ich für Vincent, einem guten Bloggerkollen mit dem Blog freaky-finance, auch einen Gastartikel geschrieben. Hier geht es auch um die fortschreitende Digitalisierung in verschiedenen Bereichen, nicht nur dem Finanzbereich. Mein Artikel hierzu findet ihr hier.

Mit Dominik, der den Blog finanziell frei mit 30 betreibt, habe ich auch ein langes Telefonat geführt und zudem für ihn erneut einen Artikel verfasst, welcher sehr gut ankam. Diesen findet ihr unter folgendem Link.

Premiere auf Youtube – Die Robos kommen!

Derzeit bin ich voll und ganz mit meinem neuen Projekt, dem digitalen Vermögensverwalter Portal www.robovergleich.de, konfrontiert. Ich möchte ein transparentes Portal konzipieren, worin die verschiedenen Robo Advisor präsentiert werden und das sich zu einem Vergleichsportal hinsichtlich Performance, Kosten und Transparenz der einzelnen Anbieter entwickeln wird. Man kann sich schon in die Adressdatenbank einfinden und es wird auch ein Gewinnspiel geben zum Launch des Projekts. Ich bin auch gespannt auf Feedback, was Ihr euch erwartet, oder was ihr wissen wollt? Was interessiert Euch an diesem Thema besonders?

Geburtstag

Der April ist auch wieder rum und ich habe den dreijährigen Geburtstag meines Blogs boerseneinmaleins feiern können. Ich bin stolz, mit den über 100 Artikeln und über 150.000 Seitenaufrufen ein wenig geholfen zu haben bei den Themen „Finanzen“ „Vermögensaufbau“ und mehr. Ich blicke auf einen tollen und erfolgreichen Start zurück und auf über 1000 Newsletterabonnenten, die ich derzeit habe. Daraus entwickelt hat sich auch meine Businesspage www.florian-mueller-business.de.

Mittlerweile ist die Finanzbloggerszene ja deutlich gewachsen und fast schon etabliert im Fintech Bereich. Eine eigene Bloggerlounge gab es ja dieses Jahr auf der Invest in Stuttgart, wo ich leider aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte.

Premiere auf Youtube – Finanzmarkt aktuell


Die Lage an den Finanzmärkten ist weiterhin sehr skurril. Die geopolitischen Verschärfungen und die Zunahme der schwarzen Schwäne machen mir Sorgen. Zwar heißt das Sprichwort „Politik hat nur kurzfristigen Einfluss auf die Märkte“ bzw. politische Börsen habe kurze Beine, aber das Säbelrassen zwischen China und USA im Handelskonflikt, das Syrienbombardement und die immer schlechteren Beziehungen zwischen dem Westen und Russland können schnell weiter eskalieren. Die EZB hatte letzte Woche ihre Niedrigzinspolitik beibehalten, was will Sie auch machen bei den maroden südeuropäischen Staaten. Eine Zinserhöhung auf 1-2% wäre das Ende der Banken in Italien. Irgendwann müssen die Zinsen aber steigen, die im Nachgang von ein paar Jahren immer der FED folgen. Hier haben wir bereits von der Nullzinspolitik weit Abstand genommen und sind in einem Zinskorridor von 1,5%-1,75%. Die Cashbestände der großen Value Investoren sind auf Rekordhoch, siehe die Investmentlegenden Warren Buffett oder das Pendant in Deutschland Frank Fischer. Beide Fonds sitzen auf Rekordcashbeständen.

Es muss selektiver bei der Portfolioallokationg vorangehen, da die Börse sich mittlerweile auch in Rekord der längsten Bullenphase mit ihren neun Jahren befindet. Die Luft wird daher dünner, die Party kann aber noch weitergehen, nur wie lange stellt sich hier die Frage. Sensitive Werte, die Antizykliker mit einer ausgeprägten Dividendenhistorie können weiterhin als stabiler Anker fungieren. Last but not least sollte auch über andere Anlageformen nachgedacht werden als Beimischung, wie Gold und Silber.

Auf gute Investments!
Euer Florian Müller

In der Finanzblog-Szene wirst Du immer wieder mit dem Konzept der Sparquote konfrontiert werden. Die Sparquote drückt aus, welchen Anteil Deines Nettoeinkommens für den langfristigen Vermögensaufbau gespart und investiert wird. Daran kann festgemacht werden, in welchem Zeitraum die finanzielle Freiheit erreicht werden kann. Bei einer Sparquote von 50% bist Du zum Beispiel nach 16 Jahren finanziell frei. Heute möchte ich Dir ein paar Gründe nennen, warum mir die Sparquote relativ egal ist und wieso ich diese nur einmal im Jahr berechne.

Fokus auf (zu) geringe Ausgaben

Die meisten richten ihren Fokus darauf, dass sie möglichst wenig Geld ausgeben und dadurch die Sparquote maximal steigern können. Jede Ausgabe wird mehr oder weniger stark in Frage gestellt, weil sie schließlich die Sparquote verschlechtert und damit die finanzielle Freiheit weiter in die Ferne rücken lässt. Ich habe das auch eine Zeitlang bei mir selbst beobachten können, dass ich den Fokus viel zu sehr auf das Senken der Ausgaben gesetzt habe, sodass ich mir selbst nichts mehr gönnen wollte. An den vielen Reaktionen zu meinem Artikel „Du darfst Geld unvernünftig ausgeben“ konnte ich zudem erkennen, dass es nicht nur mir so ging.

Natürlich kannst Du Deine Sparquote auch erhöhen, indem Du die eigenen Einnahmen steigerst und die Ausgaben auf dem gleichen Niveau lässt. Einkommenssteigerungen sind allerdings deutlich schwieriger zu erreichen als Ausgabensenkungen, sodass die meisten durch die regelmäßige Berechnung der Sparquote nur auf die Ausgaben schauen.

Das birgt das große Risiko, dass wir zu geizig werden und uns beim Geld ausgeben schlecht fühlen. Schließlich hält uns das Geldausgeben davon ab, unserer finanziellen Freiheit näher zu kommen. Für mich hat die finanzielle Freiheit auch den mentalen Aspekt, dass ich das Geldausgeben auch genießen kann.

Was bringt es mir, später Millionen im Aktiendepot zu haben, wenn ich es mir nicht wert bin, Geld für mich auszugeben. Dann bin ich zwar äußerlich eigentlich frei, weil ich nicht mehr arbeiten muss. Innerlich habe ich trotzdem immer noch ein Mangeldenken und fühle mich nicht wohl mit dem Geld.

Hohe Sparquote ist ein Abfallprodukt

Der Finanzwesir hat das sehr schön in einem Artikel erklärt. Die Sparquote ist nicht das Ergebnis von bestimmten Einschränkungen bei den Ausgaben und dem Anstreben einer ganz bestimmten Sparquote (z.B. 50 %). Eine hohe Sparquote ist vielmehr das Ergebnis einer bestimmten Lebenseinstellung zum Konsum und dem Bewusstwerden der eigenen Werte.

Du hast für Dich zum Beispiel festgestellt, dass das ständige Konsumieren und Kaufen von neuen Dingen nur für ganz kurze Zeit glücklich macht oder Du hast Dir vor Augen geführt, wie lange Du für eine ganz bestimmte Anschaffung arbeiten musst. Zudem hast Du durch die verschiedensten Finanzblogs gelernt, dass Du Geld bei Versicherungen oder dem Autokauf sparen kannst, ohne auf irgendetwas verzichten zu müssen.

Eigentlich ist es ziemlich leicht, ohne irgendeine Einschränkung 20 % des Einkommens zu sparen, wenn man erstmal seinen Fokus aufs Investieren und Sparen gelegt hat. Es sind nur kleine Veränderungen in der eigenen Einstellung und im eigenen Ausgabeverhalten nötig. Nach wenigen Monaten ist es für einen ganz normal und man kann sich gar nicht mehr vorstellen, mal mehr Geld im Monat gebraucht zu haben.

Meine Sparquote bewegt sich immer zwischen 30 – 40% und ist eine Folge meiner Lebenseinstellung. Ich habe es mir nicht zum Ziel gesetzt, eine ganz bestimmte Sparquote zu erreichen oder zu halten, weil das meiner eigenen Lebensphilosophie widerspricht. Auch wenn ich mit meinem Blogtitel (Finanziell Frei mit 30) bereits sage, dass ich die finanzielle Freiheit sehr früh in meinem Leben erreichen möchte, setze ich mich dadurch nicht unter Druck.

Ich lebe mein Leben nach meinen eigenen Werten und lasse mir nicht durch irgendeine Sparquote vorschreiben, wie viel Geld ich konkret in einem Monat ausgeben darf. Es kommt auf die richtige Lebenseinstellung an und eine hohe Sparquote ist dann einfach nur die Folge.

Investition oder Ausgabe

„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“ – Benjamin Franklin

Bei der Definition der Sparquote wird eigentlich nur das Geld eingerechnet, das am Aktien- oder Immobilienmarkt für den langfristigen Vermögensaufbau investiert wird. Durch den Fokus auf eine hohe Sparquote kann es meiner Meinung nach zu einem inneren Konflikt kommen, wenn ich Geld in meine eigene Weiterbildung investieren möchte. Nach der Definition der Sparquote wäre es ja eigentlich eine Ausgabe.

Meiner Meinung nach sind allerdings gerade die Investitionen in das eigene Wissen so wichtig, weil ich dadurch in der Zukunft mein eigenes Einkommen enorm steigern kann und dann auch viel mehr Geld für den langfristigen Vermögensaufbau und zum Erreichen der finanziellen Freiheit übrig habe.

Im letzten Jahr habe ich locker ein Monatsgehalt dafür ausgegeben, um neue Bücher zu lesen oder Seminare zu besuchen. Hätte ich das Geld damals direkt am Aktienmarkt investiert, hätte ich auch nicht so viele neue Dinge gelernt. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die eigene Weiterbildung langfristig auf jeden Fall auszahlen wird und mich deutlich schneller zur finanziellen Freiheit führt.

Langfristiges Denken

Ich hatte zu Beginn ja kurz erwähnt, dass ich einmal im Jahr meine Sparquote ermittle. Das Ziel ist nicht, eine bestimmte Sparquote zu erreichen, sondern einfach meinen Fortschritt zu messen und zu dokumentieren.

Der Weg zur finanziellen Freiheit ist nämlich ein Marathon und kein kurzer Sprint. Deswegen finde ich es deutlich wichtiger, sich darauf zu fokussieren, wie ich langfristig am schnellsten vorankomme und nicht nur den Blick auf den einzelnen Monat zu richten. Es gibt viele Menschen in der Finanzblog-Szene, die jeden Monat ihre aktuelle Sparquote und die Entwicklung des eigenen Vermögens berechnen.

Meiner Meinung nach hat das allerdings kaum eine große Aussagekraft, ob ich im Februar 2018 jetzt 35 oder 43 % gespart habe. Schließlich kann es immer mal wieder zu einer größeren außergewöhnlichen Ausgabe kommen, die ich nicht verhindern kann. Es bringt mir nichts, zu wissen, wie hoch jetzt die Sparquote in dem einzelnen Monat gewesen ist und führt eher dazu, dass ich meinen Blick auf die kurzfristige Entwicklung lege und das langfristige Bild aus den Augen verliere.

Irgendwann ist die untere Grenze bei den Ausgaben erreicht und weitere Kostenreduktionen wären nur durch erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität möglich. Deshalb lege ich meinen Fokus auch darauf, mein Einkommen in der Zukunft zu steigern und mehrere Einkommensquellen aufzubauen. Mir kommt es darauf an, wann ich die finanzielle Freiheit erreiche und nicht darauf, wie hoch die Sparquote auf dem Weg dorthin war. Die Sparquote selbst ist nur Mittel zum Zweck und sorgt dafür, dass ich meinen Fortschritt messen kann.

Wie gehst Du mit der Sparquote um? Legst Du großen Wert auf die Berechnung dieser Größe?

 

Dieser Gastbeitrag wurde von Dominik von Finanziell-frei-mit-30 erstellt.

Varianten von Crowdfunding

Was ist Crowdfunding: Crowdfunding bedeutet die Finanzierung von Projekten, Start-Ups in der Gründungs- und Entstehungsphase (im englischen Seedphase) durch eine Vielzahl von Privatinvestoren, die über das Internet als Plattform gewonnen werden. Hierbei versucht die Firma innerhalb eines festgelegten Zeitraums und einer festgelegten Mindestsumme das Projekt bzw. die Firma und das Geschäftsmodell über die Plattform lukrativ zu gestalten. Die Privatinvestoren (im englischen: Crowd) bekommt den Businessplan und den Geschäftsbericht erklärt und kann entsprechend einen Betrag X (im englischen funding) investieren. Vorab wird von der entsprechenden Plattform eine gewisse Mindestsumme deklariert, die benötigt wird, muss um zu investieren. Diese Mindestinvestitionssumme schwankt und ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Meistens geht es bereits ab 25€ bis 250€ los. Crowdfunding lässt sich in vier verschiedene Rubriken unterteilen:

  • Spendenbasiertes Crowdfunding
  • Klassisches Crowdfunding
  • Crowdinvesting
  • Crowdlending

Spendenbasiertes Crowdfunding

Wie der Name schon sagt, beruht das spendenbasierte Crowdfunding darauf, dass die Geldgeber eine Investition tätigen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Zumindest nicht in materieller Form. Es hat einen symbolischen Charakter und beruht eher auf Prestige oder für wohltätige Zwecke. Die Projekte, welche hierbei unterstützt werden, sind meistens sozial oder gemeinnützig.

Klassisches Crowdfunding

Beim klassischen Crowdfunding erhalten die Geldgeber ebenfalls keinen finanziellen Benefit für ihre Einlage. Im Gegensatz zum spendenbasierten Crowdfunding werden hier allerdings Projekte unterstützt, welche monetäre Absichten hegen. Dies soll ein Testlauf sein für weitere Finanzierungsrunden im Anschluss. Hier wird das erste Mal das Marktpotenzial getestet, wie der Businessplan bzw. die Geschäftsidee bei Investoren ankommt. Stoßen sie auf Resonanz oder nicht? Wenn nein, war es ein guter Test, wenn ja, kann zur nächsten Phase übergegangen werden dem

Crowdinvesting

Beim Crowdinvesting werden Start-ups oder junge Unternehmen in der Seedphase mit Privatgeldern finanziert. Der Privatinvestor erhält im Gegenzug einen prozentualen Anteil am Unternehmenswert, meistens in Form eines Nachrangdarlehens. Über manche Plattformen wie Companisto kann man bereits ab 25€ in Unternehmen investieren, bei Seedmatch Textlink ab 250€. Das Investment kann aber auch mit einem Totalverlust einhergehen, dieses Risikos sollte man sich bei solchen Investments immer bewusst sein. Es ist hochspekulativ, kann aber auch enormes Potenzial nach oben bedeuten. Folgerichtig sollte man solche Investments als Beimischung in ein gut diversifiziertes Portfolio mit einbauen.

Crowdlending

Diese Anbieter werben damit, zu günstigeren Konditionen Kredite als bei einer klassischen Bank, für Kreditnehmer und auf der anderen Seite eine höhere Verzinsung für Kreditgeber zu offerieren. Nach einer relativ simplen Online-Registrierung werden verschiedene Daten abgerufen. Beispielsweise werden Identitätsnachweise und Einkommensverhältnisse geprüft. Anhand dessen wird dann ein Scoringverfahren für die Bonität und Risikoeinstufung vorgenommen. Daraus wird dann der Zinssatz für den Kreditnehmer ermittelt, der auf den Investitionsbetrag anfällt. Investoren können somit unterschiedliche Einstufungen vornehmen und sich gezielt informieren über die jeweiligen Parameter und so schauen, in welches Projekt investiert werden soll. Man kann somit schneller und unbürokratischer als bei einer Bank agieren.