Gold kaufen – Wieso Gold und Silber eine Alternative darstellen könnten!

Gold kaufen: Immer wieder werde ich nach meiner Einschätzung zu Gold- und Silber oder speziell dem Erwerb von physischen Edelmetallen gefragt. Dies möchte ich im heutigen Artikel beantworten und meine persönliche Meinung darüber kundtun. Ich finde, diese Edelmetalle gehören in jedes ausgewogene Portfolio als Grundbaustein dazu.

Grundregel Nummer 1: Edelmetalle sollten in physischer Form erworben werden. Mehr als 80% der an der Börse gehandelten Gold- und Silberprodukten sind gar nicht physisch hinterlegt, sondern in sogenannten ETCs (Exchange Traded Commodities) oder Swap-Geschäften unterlegt. Hier würde ich nie kaufen wollen. Natürlich wird bei einigen Produkten damit geworben, dass diese wirklich mit Gold hinterlegt sind und man sich diese auch liefern lassen kann. Dies ist aber sehr teuer.

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Die Gewichtung hängt von der eigenen Präferenz für diese Anlageklasse ab. Ein Richtwert könnte dabei Kostolanys Sichtweise sein: 1/3 Immobilien, 1/3 Aktien, 1/3 Edelmetalle. Nach meiner Einschätzung aber sollte es schon mindestens 10% des Gesamtvermögens ausmachen. Nun zum nächsten Schritt, dem Erwerb und seinen Varianten.

Wie kaufe ich physische Edelmetalle?

Es gibt verschiedene Modelle des physischen Edelmetallerwerbs: ich präferiere den anonymen Kauf.
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Jetzt bei GoldSilberShop.de Edelmetalle und DiamanDieses Geschäft ist bis 10.000€ in bar möglich, was bald auf 10.000€ reduziert werden soll. Ob man Gold und Silber in Tafel-, Barren- oder Münzform kauft, kommt auf die individuelle Präferenz an. Eine hälftige Teilung der Investition in die Anlageklasse Gold und Silber ist hierbei empfehlenswert.

Zusätzlich sollte der Kauf bei einem ausgewiesenen und nachweisbar langjährig existierenden Edelmetallhändler erfolgen und nicht an der Ladentheke eines Kiosks stattfinden. Die Spreads zwischen An- und Verkauf sind beim Edelmetallerwerb deutlich höher als bei Transaktionen am Kapitalmarkt. Gerade bei kleineren Mengen liegen diese deutlich über 10%. Je größer die Stückelungen, umso kleiner werden im Umkehrschluss die Spreads zwischen An- und Verkauf. Es gibt natürlich auch Varianten des ratierlich monatlichen Sparplans.

Gold kaufen – Wo verwahre ich die Edelmetalle?

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, einen Handbestand Gold und Silber bei sich daheim, an einem sicheren Ort oder bei einer privaten Sicherheitsfirma im Tresor zu verwahren. Was ich nicht raten würde, sind normale Bankschließfächer bei einer Bank. Im Ernstfall könnte da der Zugang verweigert werden. Eine weitere charmante Lösung ist die Lagerung der Ware außerhalb der EU. Hier bieten sich ab größeren Investitionsvolumina von >15k€ Möglichkeiten an wie beispielsweise eine Zollfreilagerung in Zürich oder Kanada. Diese Standorte sind prädestiniert dafür.
Summa summarum gibt es einiges zu beachten beim Gold und Silberkauf. Eine gezielte Recherche ist unbedingt notwendig. Jetzt das Edelmetalldepot vom Focus Testsieger SOLIT eröffnen, dies kann ich nur empfehlen.
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Bei weiteren Fragen, kontaktieren Sie mich gerne. Ich habe exklusive Anbieter, deren Produkte ich empfehlen kann.

Auf gute Investments
Ihr Florian Müller

Steigende Immobilienpreise

Immobilienblase: Die Immobilienpreise in Frankfurt steigen weiterhin unaufhaltsam. Ein bekannter Immobilienmakler und Freund von mir vermietet derzeit den Wohnraum für 40€/qm². Dies grenzt fast an Absurdität. Gerade in den Ballungszentren mit Top Lage scheint eine Preisexplosion stattzufinden. Ich sprach diese Woche ebenfalls mit einem Mitarbeiter einer Bank, der in der Kreditvergabe tätig ist. Er sagte mir, dass sie derzeit Kredite für Wohnungs- oder Hauskauf ohne Eigenkapital vergeben. Es müssen nur in den nächsten 5-10 Jahren die Zinsbindung auslaufen und die Zinsen wieder leicht steigen, dann wird die Immobilie für viele zum wirtschaftlichen Dilemma.

Immobilienblase – Preise und Finanzierung

Etliche sind nämlich heute schon mit der Tilgung am Anschlag. Es mag nur ein unvorhergesehenes Ereignis (Krankheit, Arbeitslosigkeit) eintreten und schon wird die Immobilie eine finanzielle Gefahr. Noch absurder werden derzeit in Gebieten, wo kein Bauplatz mehr erschlossen werden kann, Grundstückspreise über Zwangsversteigerungen nach oben gesteigert. Hier herrscht derzeit eine regelrechte Euphorie und ein zyklisches Verhalten in Immobilien ist unübersehbar.

Was auch vielen Arbeitnehmern nicht bewusst ist, dass die Digitalisierung und Industrie 4.0 in den nächsten 10 Jahren vollends durchschlagen wird. Etliche Arbeitsplätze werde davon betroffen sein und nach ersten Schätzungen werden mindestens 30% der Arbeitsplätze in den nächsten 10 Jahren durch den technischen Fortschritt wegfallen. Diese Gefahr wird nirgends definiert, geschweige denn von der Politik thematisiert. Viele Arbeitsplätze werden sang- und klanglos wegrationalisiert und an ihre Stelle tritt ein Roboter mit einem automatisierten Verfahren. So sieht die Zukunft aus. Wie geht es weiter?

Immobilienblase in Kanada nimmt ein trauriges Ende

In einem Land, das flächenmäßig deutlich größer ist als Deutschland, sind in den Metropolen die Immobilienpreise deutlich nach oben gestiegen in den letzten Jahren. Jetzt hat es die Home Capital Group erwischt. Hier scheint die erste Immobilienblase geplatzt zu sein. Es wird zunehmend grotesker auf der Welt. Im Gegenzug steigt die Kryptowährung Bitcoin auf ein neues Allzeithoch und das Vertrauen in das Papiergeld scheint zu sinken. Was droht demnächst? Die Blase in Deutschland ist unverkennbar.

Die exorbitante Verschuldung weltweit gerät so langsam aus dem Lot und wie in Kanada sind die ersten Anzeichen einer Überhitzung speziell im Immobiliensektor bereits deutlich vorhanden. An den Aktienmärkten ist ein wenig Ruhe eingekehrt. Nach dem Allzeithoch beim Dax von über 12.800 Punkten befinden wir uns derzeit in einer Konsolidierungsphase knapp unterhalb des Hochs. In den USA sind wir beim Dow Jones minimal unter dem Allzeithoch derweil und die konjunkturellen und makroökonomischen Zahlen sind gut. Es bleibt weiterhin extrem spannend. Man sollte bedächtig agieren und mit Argusaugen die Finanzmärkte beobachten.

Auf gute Investments
Ihr Florian Müller

Wahl in Frankreich: Der linksliberale und parteilose Präsidentschaftskandidat Macron gewinnt im ersten Wahlgang mit knapp 24% vor Marion Le Pen von der Front National, die mit knapp 22% zur Stichwahl gegen Macron am 7 Mai antritt. Ein hauchdünnes Ergebnis der zwei Kandidaten, die unterschiedlicher nicht seien könnten. Ein Pro EU_ Kandidat gegen eine FREXIT_ Befürworterin. Man darf gespannt sein, wie es am 7.5.2017 letztendlich ausgeht. Die wirtschaftliche Lage in Frankreich ist weiterhin nicht sehr berauschend und dringend notwendige Reformen müssen schnell umgesetzt werden, um die Konjunktur anzukurbeln.

Die Arbeitslosigkeit ist immer noch hoch und die Löhne stagnieren weiterhin. Jeder vierte Franzose unter 25 Jahren ist ohne Arbeit. Frankreich hat sich wirtschaftlich gesehen nicht großartig weiterentwickelt und somit ist auch der Unmut begründet. Die tendenziellen Entwicklungen sorgen weiterhin für großen Gesprächsbedarf im Euroraum. Neue Impulse, aktives Gestalten von Reformen und schnelle Umsetzungen könnten ein Rezept dagegen sein. Hier stellt sich die Frage, inwieweit dies von politischer Seite in die Tat umgesetzt wird. Eine weitere jahrelange Stagnation in Europa, wie es in den letzten Jahren der Fall war, können wir uns nicht mehr leisten. Die Länder speziell in Südeuropa müssen dringend an konjunktureller Fahrt aufnehmen.

Wahl in Frankreich – Zeichen kurzfristig gesehen weiterhin auf Grün

Das vorläufige Ergebnis sollte am Devisenmarkt den Euro deutlich stärken und nach oben bewegen über die Marke von 1,09 €/USD. Eine Erleichterung dürfte sich breit machen und die Aktienmärkte stabilisieren. Von konjunktureller Seite stehen die Zeichen kurzfristig gesehen weiterhin auf Grün. Die Rekorddividenden von über 30 Milliarden €, die in Deutschland an die Aktionäre ausgeschüttet werden, sind ein klares Zeichen der wirtschaftlichen Stärke insbesondere der einheimischen Unternehmen. Die Zeichen aus Amerika habe ich in den letzten Artikeln schon angedeutet. Sie sind meines Erachtens nicht sehr berauschend und eine Überhitzung sichtbar. Wichtige Indikatoren wie der LEI Index und Shiller KGV sind für mich wichtige Indizien in meiner Beurteilung.

Wahl in Frankreich

Die geplante Steuerreform von Trump wird größtenteils die ohnehin schon reiche Elite bevorzugen und keine große finanzielle Entlastung für die breite Bevölkerung bringen. Der Großteil der Amerikaner wird weiterhin geschröpft und hat wenig Perspektive. Zudem nimmt die Verschuldung in allen möglichen Bereichen dramatische Ausmaße an. Beispielsweise sind Studienkredite, Autokredite und Wertpapierkredite auf Rekordständen angelangt. Am 28.4 folgt zudem der Shot Down und der wieder mal drohende Staatsbankrott der USA. Dunkle Wolken, wohin das Auge reicht. Der Patient wird nur durch die Notenpresse und das billige Geld aufgeputscht. Es ist wie ein Komapatient, der mit Drogen im Sterbebett künstlich am Leben erhalten wird.

Auf gute Investments
Ihr Florian Müller