Bitcoin kaufen und alternative Kryptowährungen: Revolutionäre Technologie und aussichtsreiche Investitionsmöglichkeit

Bitcoin kaufen: Gastartikel von Florian Fratzscher, dem Betreiber der Seite www.bitcoinbuddies.de. Auf dieser leitet Florian interessierte Investoren bei jedem Schritt des Einstiegs in Bitcoin und alternative Kryptowährungen persönlich an.

Was ist Bitcoin eigentlich? Diese Frage stellt sich immer wieder. Denn das Thema Bitcoin und Kryptowährungen ist immer noch sehr jung, und nur wenige Menschen sind bislang wirklich tief in die Materie eingestiegen.



Das ist natürlich auch nicht so einfach, denn es handelt sich um eine revolutionäre Technologie und Idee, die unsere Sichtweise auf die Welt grundlegend in Frage stellt.

Was ist Geld eigentlich? Brauchen wir Banken überhaupt? Warum wird das Geld von zentralen Instanzen ausgegeben, verwaltet und gesteuert? Warum kann einfach neues Geld gedruckt und mein Erspartes somit entwertet werden? Ist es sicher und vor allem fair, unser globales Finanzsystem von einigen wenigen privaten Unternehmen steuern zu lassen?

Wie groß ist unsere Selbstbestimmung in einem Finanzsystem, das selbst von Experten nicht mehr mit allen seinen Facetten verstanden wird?

So etwas wie Bitcoin und alternative Kryptowährungen gab es noch nie

Noch nie hat es ein „Ding“ gegeben, das die gleichen Eigenschaften wie Bitcoin in sich vereint. Es ist eine Mischung aus Währung, Technologie, dezentralem Netzwerk, Wertanlage und Anteil an einem Finanzsystem. Deswegen fällt es vielen Menschen nicht leicht, diese neuartige Mischung von Technologien zu verstehen.

Auf der Basis von Bitcoin wird ein globales, dezentrales Finanzsystem aufgebaut. Überweisungen in diesem Netzwerk funktionieren wie Emails und sind schnell, kostengünstig und sicher.

So sind Mittelsmänner wie Banken oder andere Bezahldienste, die diese Vorgänge überwachen, nicht mehr notwendig. Denn der Code bzw. das Protokoll von Bitcoin schafft personenungebundenes und dezentrales Vertrauen.

Spätestens hier sollte der erste große Aha-Moment eintreten. Kryptowährungen werden nämlich große Teile der privaten und geschäftlichen Finanzdienstleistungen obsolet machen.

Warum sollte ich eine Bank mein Geld verwahren lassen und ihr Bescheid geben, dass sie es Peter schicken soll? Wenn ich es auch einfach selbstständig verwalten und jederzeit an Peter schicken kann?

Bitcoin und alternative Kryptowährungen sind revolutionär

Bitcoin ist neu, Bitcoin ist anders und Bitcoin ist gefährlich. Gefährlich ist er vor allem für die, die sich dem technologischen Wandel gegenüber sperren oder zu spät realisieren werden, dass er schon längst begonnen hat.



Es ist nicht weiter verwunderlich, dass Bitcoin und die Welt der Kryptowährungen immer noch mit einem gewissen Argwohn betrachtet werden. Denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Alles nur eine Blase, das hat keinen echten Wert, hört man deshalb aus vielen Richtungen.

Das ist allerdings eine etwas kurzsichtige Sichtweise. Denn der Markt von Kryptowährungen hat sehr starke Ähnlichkeiten mit dem Beginn der Dot.com Ära und dem Aufkommen des Internets. Wir befinden uns momentan in einem ähnlich frühen Entwicklungsstadium einer womöglich noch revolutionäreren Technologie als des Internets selbst.

Die Digitale Revolution hat bereits begonnen und sie wird in ihrer evolutionären Kraft der Industriellen Revolution des letzten Jahrhunderts in nichts nachstehen.

Bitcoin kaufen – Wann ist der richtige Zeitpunkt, in Kryptowährungen zu investieren?

Unsere Welt steht vor einer enormen Transformation. Automation, künstliche Intelligenz und Blockchain werden die drei treibenden Kräfte hinter einer radikalen Veränderung unserer Umwelt und Alltagsabläufe sein. In denen der physische und digitale Raum zunehmend verschmelzen werden.

Die Währung Bitcoin und die Technologie Blockchain brechen alte Systeme auf und nicht nur die Finanzwelt wird sich in der Folge grundlegend umstrukturieren müssen.

Die Blockchaintechnologie ist eine enorme Triebfeder für Innovation. Deswegen ist jetzt der Zeitpunkt, an dem intelligente und technisch affine Visionäre, wie Naval Ravikant, Tim Draper oder Michael Novogratz in bahnbrechenden technologischen Neuerungen und Projekte investieren.

Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und die Vielzahl anderer Kryptowährungen schicken sich an die Googles, Apples und Amazons von morgen zu werden

Bitcoin kaufen – Alternative Kryptowährungen kaufen kann ein sehr lohnendes Investment sein

Eine große Anzahl von Start-Up Unternehmen erstellt eigene dezentrale Netzwerke mit verschiedenen Anwendungsbereichen wie Finanzen, Pharma, Logistik, Medizin, Verwaltung, Regierung, Immobilien, E-Commerce, Marketing, Cloud Computing, Künstliche Intelligenz.

Viele dieser Projekte werden schon heute zwischen einigen Millionen bis mehreren Milliarden Euro oder US-Dollar durch den Markt bewertet. Wer hier frühzeitig potentialträchtige Projekte ausfindig macht, kann ähnlich wie bei Bitcoin mit hundert- bis tausendfachen Wertsteigerungen der Investitionen belohnt werden.

Man kauft im Kryptobereich nicht wie bei Aktien Anteile an Unternehmen, sondern vielmehr Anteile an den Leistungen selbst, die in dezentralen Netzwerken angeboten werden. Diese Anteile kauft man als alternativen Kryptowährungen.

Eine Investition in diesen Bereich ist natürlich nicht ohne Risiko, denn über 80% aller Startups schaffen es nicht, ihre Visionen zu realisieren. Eine fundierte Recherche und eine Streuung in verschiedene Branchen und Blockchainprojekte kann das Risiko jedoch minimieren.

Hätte man in Zeiten der Dot.com Phase in Firmen wie Google, Apple oder Amazon investiert, dann hätte man heute wahrscheinlich ausgesorgt.

Bitcoin kaufen – Wie kaufe ich Bitcoin und alternative Kryptowährungen?

Als Investor kann ich mich auf verschiedenen Krypto-Exchanges anmelden. Bei diesen tauscht man Euro und Dollar in Bitcoin oder andere Kryptowährungen. Für den europäischen und deutschen Raum sind Kraken, Bitstamp und vor allem Bitcoin.de etablierte Markplätze.

Auf die erwähnten Marktplätze schickt man Geld per SEPA Überweisung und kann dann mit anderen Personen handeln. In der Regel werden hierfür Transaktionsgebühren von bis zu 1% veranschlagt. Teilweise werden auch geringe Gebühren für Ein- und Auszahlungen von den Plattformen berechnet.

Möchte man noch tiefer in den Bereich Kryptowährungen eintauchen, dann heißt es sich auf spezialisierten „Altcoin-Exchanges“ anzumelden. Bittrex, Binance oder Kucoin sind Marktplätze, auf denen man vorher gekaufte Bitcoin oder Ethereum in eine noch viel größere Auswahl von Altcoins umtauschen kann.

Einen ersten Überblick über den gesamten Markt und seine einzelnen Projekte kann man sich auf https://coinmarketcap.com/ verschaffen. Auf dieser Seite werden die aktuelle Marktkapitalisierung, der Preis und das Handelsvolumen der Coins und Token abgebildet.

Bitcoin kaufen – Wie finde ich interessante alternative Kryptowährungen und Blockchain Projekte?

Auf Coinmarketcap sind hunderte Coins & Token verzeichnet. Hier die interessantesten Projekte zu identifizieren, ist die große Herausforderung beim Einstieg in Bitcoin und alternative Kryptowährungen.

Der wichtigste Parameter für die erste Evaluation eines Altcoins ist der Market Cap (Marktkapitalisierung). Besonders beim Vergleich von verschiedenen Coins und Projekten ist es wichtig, auf den Gesamtwert aller Coins eines Projektes und nicht nur auf den Preis eines Coins zu achten.

Je besser ein Projekt vom Markt eingeschätzt wird, desto höher ist es vom Market Cap angesiedelt. Für den Einstieg macht es Sinn, sich erstmal die Top Ten genauer anzuschauen. Von hier ausgehend kann man eine tiefgreifende Recherche über einzelne Projekt starten.



Anfangen kann man damit auf der Homepage des jeweiligen Projektes. Diese gibt Aufschluss darüber, welches Problem das Projekt überhaupt lösen möchte. Wichtig ist hier neben einer guten Idee natürlich auch die Umsetzungskraft. Deswegen ist ein erfahrenes Team mit guten Entwicklern im Bereich Blockchain zwingend notwendig.

Weitere Informationen zu Projekten können in Foren gefunden werden. Bitcointalk oder Reddit sind beliebte Informationsquellen für dieses Vorhaben. Wie fachkundig die Diskussion zu den einzelnen Projekten ist, muss allerdings eigenständig abgewogen werden.

Ein kritisches Hinterfragen von präsentierten Informationen bleibt unabdingbar.

Bitcoin kaufen – Wichtige Blockchainprojekte, die es zu beachten gilt.

Bitcoin ist und bleibt die Nummer eins. Es ist die einzige Kryptowährung, die seit fast einem Jahrzehnt durchgehend funktioniert und die Grundlage für die momentane Entwicklung der Blockchain und ihren vielen Projekten geliefert hat.

Hervorzuheben ist außerdem Ethereum. Ethereum bildet die Ausgangsbasis für den Aufbau eines dezentralen Internets. Es stellt die Infrastruktur für die Entwicklung von dezentralen Apps (dApps) dar. Auf dieser Plattform haben bereits hunderte Projekte begonnen, eigene Anwendungen zu entwickeln.

Als dritter großer Coin muss Bitcoin Cash erwähnt werden. Bitcoin Cash ist ein sogenannter Fork von Bitcoin und versucht auf anderen technischen Wegen, Verbesserungen am Bitcoin Protokoll vorzunehmen. Dies geschieht seit dem Fork von Bitcoin als eigenständiges Projekt.

Weitere Projekte können wir gerne im persönlichen Gespräch auf www.bitcoinbuddies.de besprechen und analysieren.

Bitcoin kaufen – Der Einstieg in Bitcoin und Kryptowährung ist simpel, dann wird es nicht einfach

Als Einsteiger in den Markt von Bitcoin und alternativen Kryptowährungen kann man durch eine eigene Recherche viel herausfinden. Wenn es dann aber an den tatsächlichen Kauf von Bitcoin und Altcoins geht, kann man schnell überfordert sein.

Was mache ich hier eigentlich, wem gebe ich gerade meine Daten – ist das alles sicher? Das sind die häufigsten Fragen meiner Kunden. Nicht verwunderlich, denn die Welt der Kryptowährungen ist absolutes Neuland.

Deswegen habe ich Bitcoinbuddies ins Leben gerufen, um die Einstiegshürden in den Kryptowährungsmarkt zu minimieren. Mit meiner Hilfe schafft es jeder, seine ersten Coins zu kaufen und auch sicher zu verwahren.

Auf meiner Seite begleite ich interessierte Käufer in einem persönlichen und individuellen Videogespräch beim Erwerb von Bitcoin, Ethereum und Bitcoin Cash. Wer dann noch in die Tiefe mit weiteren Altcoins gehen möchte, kann natürlich auch auf meine Hilfe setzen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr auf meiner Seite www.bitcoinbuddies.de vorbeischaut und wir uns demnächst bei einem persönlichen Termin kennenlernen.

Ich hoffe, dass euch dieser Artikel einige neue Einsichten in das Thema Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen geben konnte. Lasst mich gerne wissen, wenn ihr noch brennende Fragen habt und ansonsten sehen wir uns hoffentlich bald auf meiner Seite.

Eurer Florian Fratzscher

Thomas Hönscheid hat für verschiedene Banken gearbeitet. Zuletzt mehrere Jahre für den Frankfurter Onlinebroker OnVista Bank. Er betreibt die Webseite https://www.depot-vergleichen.de und vergleicht dort die Angebote der Onlinebroker.

Ich habe selber in meiner beruflichen Laufbahn mit über zehn verschiedenen Depotbanken zu tun gehabt. Wie ist deine Erfahrung und welche sind deine favorisierten Depotbanken?

Hey, da könntest Du ja gleich selbst einen Depotvergleich machen!
Genau wie Du habe ich im Laufe der Jahre bei vielen Banken und Brokern Depots unterhalten. Begonnen hatte es in der Zeit des Neuen Marktes, als man mit Neuemissionen noch Geld verdienen konnte. Hier wurden Zuteilungen wahrscheinlicher, wenn man Depots bei möglichst vielen Banken besaß. Einige meiner Depots heißen heute zwar anders als damals, stammen aber noch aus dieser Zeit. Andere verschwanden aber auch sang- und klanglos wie z.B. Systracom.

Mit allgemeingültigen Empfehlungen tue ich mich schwer, weil jeder Anleger andere Anforderungen an seine Depotbank stellt. Trader haben ganz andere Bedürfnisse als z.B. Buy&Hold Anleger.

Wo siehst Du denn die wesentlichen Unterschiede bei den Angeboten der Onlinebroker?

Grundsätzlich kann man die Angebote der Broker zwei Kategorien zuordnen. Die einen eignen sich eher für Anleger der „Buy & Hold“-Strategie und die anderen orientieren sich an den Bedürfnissen von Tradern.
Buy & Hold Anleger wünschen sich ein optisch aufgeräumtes Depot, eine große Auswahl an kostengünstigen Fonds- und ETF-Sparplänen, eine steueroptimierte Gewinn- und Verlustermittlung sowie die vollautomatische Abführung der Steuern.
Für Trader sind Systemstabilität, günstige Transaktionskosten und Marktzugang sehr viel wichtiger.

Das deckt sich mit meinen Beobachtungen! Welche Banken kannst du für dem geneigten Privatanleger empfehlen, welcher hauptsächlich mit Aktien handelt und warum?

Jährliche Depotgebühren sind zwar schon lange out, trotzdem gibt es immer noch Anbieter (z.B. Comdirect, S Broker), die bei Inaktivität eine Gebühr erheben. Für Buy & Hold Anleger kann das ein Problem sein.

Die beworbenen Ordergebühren sind nur für das Marketing und für oberflächliche Vergleichsrechner relevant. Die wahren Transaktionskosten setzen sich aus Grundpreis, volumenabhängiger Gebühr und den Handelsplatzgebühren und ggf. aus fremden Spesen zusammen. Wer diese seriös vergleichen möchte, der muss tief in die Preis- und Leistungsverzeichnisse einsteigen.

Ich persönlich bevorzuge Broker mit einem transparentem Preismodell wie z.B. Flatex und die OnVista Bank. Bei letzterer kostet ein Trade, egal an welchem Handelsplatz, 6,50 € inklusive aller Kosten. Nur im Parketthandel kommen noch fremde Spesen wie Maklercourtagen dazu.

Was gibt es sonst noch zu beachten bei der Auswahl des Brokers?

Neben den Ordergebühren gibt es bei den Brokern noch sehr viel Ideenreichtum, was versteckte Gebühren angeht.
Beliebt sind z.B. Gebühren für die Eintragung von Namensaktien oder gar für die Einbuchung von ausländischen Dividenzahlungen. Gerade bei den beliebten US-Unternehmen, die ihre Dividende quartalsweise ausschütten, kommt dann schon einiges an Gebühren zusammen.

Gibt es irgendetwas, was Du total gelungen/toll an Deinem Broker findest?

Mir gefällt das Handelsfrontend der OnVista Bank besonders gut. Wenn ich dort einen Wert handeln möchte, kann ich eine Kurs-Anfrage an sämtliche außerbörslichen Handelspartner gleichzeitig stellen. Zusammen mit den börslichen Handelsplätzen werden diese dann wie auf einem Marktplatz auf einem Bildschirm übersichtlich dargestellt. Der für mich günstigste Kurs wird optisch hervorgehoben.

Oft locken die Depotbanken ja mit attraktiven Wechselprämien. Was sind die derzeitigen Highlights?
Bei den Anlegern geht der Trend zum Zweit- oder gar Drittdepot. Befeuert wird diese Entwicklung von den Banken selbst, in dem sie teilweise irre Prämien für Neukunden ausloben.

Derzeit ragt das Angebot der Consorsbank heraus. Hier können Depotwechsler eine Barprämie von bis zu 5.000 Euro erhalten, wenn sie dort ein neues Depot eröffnen und dabei Wertpapiere übertragen.

Das ist natürlich sehr verlockend. Ist ein Übertrag von Wertpapieren problemlos oder gibt es Fallstricke ?

Der Depotübertrag ist in Deutschland grundsätzlich kostenlos. Nur der niederländische Broker DEGIRO erhebt eine Gebühr von 10,00 € pro Position, die dorthin übertragen wird.

Viele Anleger treiben aber ganz andere Sorgen um. Sie haben Angst, dass Ihre Anschaffungswerte nicht richtig übermittelt werden und sie dann Nachteile bei der Ermittlung der Kapitalertragssteuer haben. Diese Sorgen sind aber unbegründet, die Daten werden vollautomatisch und vollelektronisch von Clearstream, einer Tochter der Deutschen Börse, übermittelt.

Thomas, herzlichen Dank für dieses Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Depot Vergleich!

Das Interview mit Jan von “Smart reich werden” über finanzielle Ziele

Worum geht es in deinem Blog www.smart-reich-werden.de?
Finanzielle Ziele und passives Einkommen: Ich glaube, man kann meinen Blog als einen typischen Personal-Finance Blog mit dem Fokus der finanziellen Freiheit bezeichnen. Vermögensbildung setzt sich aus den drei Faktoren Geld verdienen, Geld sparen und Geld investieren zusammen. Es nützt nichts, nur einen dieser drei Parameter zu kontrollieren. In meinem Blog veröffentliche ich regelmäßig Beiträge zu allen drei Faktoren und versuche meine Leser zu motivieren, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Dabei verlange ich nicht von jedem Leser, dass er selbst zum absoluten Anlage- oder Börsenprofi wird. Mein Ziel ist erreicht, wenn sich der Leser selbst Gedanken um seine Zukunft macht und einige wichtige Zusammenhänge im Finanzbereich versteht. Leider sind dies häufig Dinge, die weder in der Schule noch im eigenen Elternhaus gelehrt werden.

Was unterscheidet deinen Blog von all den anderen Finanzblogs?
Ich bin recht breit aufgestellt und behandle die Themen Geld sparen, Geld verdienen und Geld investieren.

Was hast du für mittel- und langfristige Ziele für deinen Blog?
Was auf der einen Seite einzigartig macht, ist auf der anderen Seite auch Fluch und Segen zugleich. Die Themen werden sehr breit, es mangelt aber irgendwann an der Tiefe. Hier werde ich gegensteuern und unter Umständen einzelne Bereiche vertiefen und möglicherweise andere Bereiche auslagern.

Was war deine Intention, ein Blog zu machen?
Ich bin der Meinung, dass Geld eine tolle Sache ist, aus der die meisten Menschen einfach viel zu wenig herausholen. Sie gehen 160 Stunden im Monat arbeiten und liefern das Geld im Anschluss der Inflation auf dem Silbertablett aus. Schon mit einigen kleinen Kniffen und ein bisschen mehr Interesse am Thema Finanzen kann jeder deutlich mehr aus seinem Geld machen. Dazu möchte ich mit meinem Blog Menschen motivieren.

Finanzielle Ziele und passives Einkommen – Die Leser

Welche Beiträge bekommen große Aufmerksamkeit und wieso?
Das ist einfach zu beantworten: Alles, was sich in der Meinung gegen den Mainstream richtet. Ich habe beispielsweise in einem Beitrag das selbst bewohnte Eigenheim kritisiert. Noch heute werden in den Kommentaren emotionale Diskussionen geführt. Darüber hinaus habe ich mit meinen beiden Basis-Artikeln: 50 Tipps zum reich werden und 33 Ideen für
passives Einkommen einen hohen Zustrom an neuen, interessierten Lesern.

Welche Fragen bekommst du häufiger von deinen Lesern gestellt?
Die meisten suchen nach einem Startpunkt. Wir alle kennen das, wir hören von einem Thema, beschäftigen uns näher damit und stehen plötzlich vor einem riesigen Berg an Informationen. Genau das ist der Moment, in dem wir jemanden brauchen, der uns hilft, einen Anfangspunkt zu finden. Konkret: Viele Leute wollen ihr Geld anlegen. Jahrelang haben sie das mit Sparbüchern und Bausparverträgen getan. Jetzt, wo diese Anlagen nichts mehr bringen, schauen sie in Richtung Börse und werden von der Informationsflut erschlagen.

Über dich:

Was machst du im „wirklichen“ Leben beruflich?
Im „echten“ Leben bin ich im Außendienst tätig und verkaufe Maschinen in die Industrie.

Was war dein bestes Investment?
Das klingt jetzt sicherlich ein bisschen bescheuert, aber mein bestes Investment war der Kauf des Buches „Rich Dad Poor Dad“ von Robert Kiyosaki. Ich will nicht sagen, dass es mein Leben verändert hat, durch ihn habe ich aber erst verstanden, was passives Einkommen überhaupt ist. In dem Buch findet man keine wirklich konkreten Ratschläge, vielmehr geht es um das Mindset und den allgemeinen Umgang mit Geld. Die wichtigste Aussage war die Unterscheidung in Vermögenswerte und Konsumgüter. Vermögen bringt Geld, Konsum kostet. Wer reich werden möchte, sollte sein Geld also vor allem in Vermögenswerte investieren.

Was bedeuten für dich Dividenden?
Dividenden sind nichts anderes als Gewinnausschüttungen von Unternehmen an denen ich beteiligt bin. Wenn mir ein Teil eines Unternehmens gehört, steht mir diese also zu. Ich habe meine persönliche Anlagestrategie am Thema Dividende ausgerichtet. Der Fokus liegt hierbei jedoch nicht auf der Höhe der einzelnen Ausschüttungen, sondern an der Dividendenkontinuität. Wenn ein Unternehmen Jahr für Jahr beweist, dass es in der Lage ist, für seine Aktionäre einen Gewinn zu erwirtschaften, der in Teilen auch ausgeschüttet wird, ist das ein gutes Zeichen. Da Dividenden als Cash ausgezahlt werden, sind sie deutlich ehrlicher als der ausgewiesene Unternehmensgewinn, der durch viele Bewertungsspielräume nach oben oder unten korrigiert werden kann.

Welche Bücher haben dich fasziniert, geprägt in deinem Leben?
Ganz klar „Rich Dad Poor Dad“ von Robert Kiyosaki.

Finanzielle Ziele und passives Einkommen – Tips

Hast du einen guten Tipp für Anfänger, die noch nie an der Börse aktiv waren?
Ja, informiere dich selbst und glaube nicht alles zu wissen. Wenn wir uns mit einem Thema beschäftigen neigen wir dazu, irgendwann zu glauben, dass wir alles wissen. In den letzten Jahren waren zum Beispiel ETFs eines der „Hype-Themen“ überhaupt. Ich kann das nachvollziehen, ETFs sind eine gute Sache und in meinen Augen auch für Privatanleger wirklich geeignet. Zum einen muss aber auch hier jeder verstehen, was er tut, zum anderen gibt es aber auch noch andere Dinge, die ebenfalls Sinn machen können. Auch wenn Einzelaktien, aktive Fonds, Optionen oder Rohstoffe nicht in die eigene Strategie passen, ist das noch lange kein Grund, sie zu verteufeln. Auch diese Dinge haben ihre Daseinsberechtigung.

Und noch ein zweiter Tipp: Du kannst erst mitreden, wenn du mindestens einen richtigen Crash überstanden hast. In dieser Zeit lernst du so viel über dich selbst, wie du in all den Jahren des Aufschwungs nicht gelernt hast.

Jan, vielen Dank für das Interview

Finanzielle Ziele und passives Einkommen – Zum Autor

Jan ist Betreiber des Finanzblogs www.smart-reich-werden.de Auf seiner Seite hilft er Menschen, sich selbst um ihre Finanzen zu kümmern und langfristig mehr aus ihrem Geld zu machen.

Was und wie funktioniert Rebalancing. Rebalancing ist eine (notwendige) Methode, um deine ursprüngliche Portfoliostruktur nach einer gewissen Zeit wiederherzustellen. Es geht darum, dafür zu sorgen, dass dein Portfolio effizient diversifiziert bleibt. Stelle dir vor, es ist seit deinem Anfangsinvestment ein Jahr vergangen. In diesem einen Jahr haben sich deine Asset-Klassen unterschiedlich entwickelt – manche sind gestiegen, andere sind gefallen. Da du dich in der Ansparphase befindest und die Erträge deiner ETFs direkt wieder in Selbige investierst (bei thesaurierenden ETFs geschieht das ja automatisch), sich die ETFs aber unterschiedlich entwickeln, verschieben sich die Anteile deiner Asset-Klassen ganz automatisch.

Ein vereinfachtes Beispiel

Angenommen du hast 100 Euro in 2 ETFs investiert: 50 Prozent in den risikoarmen ETF A und 50 Prozent in risikoreichen ETF B. ETF A hat nach einem Jahr eine Entwicklung von plus 10 Prozent hingelegt, ETF B ist sogar um 20 Prozent gestiegen. Der neue Wert von ETF A ist nun folglich 55 Euro (50 Euro plus 10 Prozent), der von ETF B sogar 60 Euro (50 Euro plus 20 Prozent). Dein neuer Depotwert beträgt also nun 115 Euro. Da ETF B so gut performt hat, hat er aber nun nicht mehr 50 Prozent an deinem Gesamtportfolio, sondern 52 Prozent (60 Euro von 115 Euro). Somit streckt sich sein Risiko über mehr als 50 Prozent deines Gesamtportfolios aus. ETF A hält nur noch 48 Prozent an deinem Gesamtportfolio.
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Dies ist eine Verschiebung und die ist nicht gut: Die Aufteilung soll ja gemäß deiner persönlichen Risikobereitschaft und deiner gesamten Strategie 50/50 und nicht 48/52 betragen. Du musst also deine ursprüngliche Struktur wiederherstellen. Dies gilt für jede Verschiebung, egal welcher ETF sich besser oder schlechter entwickelt hat. Rebalancing senkt das Risiko deines Portfolios. Es sorgt dafür, dass die tatsächliche Allocation mit der Allocation übereinstimmt, die deinen Bedürfnissen und deiner Risikobereitschaft entspricht.

Wie geht Rebalancing?

Das Beste ist, wenn du frisches Kapital in die unterrepräsentierte Asset-Klasse nachschießt. Sprich, du nimmst einen Teil deines Ersparten oder Sondereinnahmen (beispielsweise Steuerrückzahlungen). Dann kaufst den entsprechenden ETF in dem Maße nach, dass die korrekte Gewichtung wiederhergestellt ist. Oder du verkaufst Anteile des starken und kaufst mit dem Erlös Anteile am schwachen ETF nach (bedeutet aber mehr Transaktionskosten…). Du solltest Rebalancing ca. einmal pro Jahr durchführen, beispielsweise immer am 01.01. eines neuen Jahres.
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Also

Ich weiß, es fühlt sich im ersten Moment komisch an die schwächere Asset-Klasse durch Nachkäufe stärker zu befeuern. Hier trennt sich die irrationale Spreu vom rationalen Weizen unter den Anleger*innen. Aber es lohnt sich diese psychologische Hürde zu überwinden. Gerd Kommer beschreibt in „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“: Du wirst bei langfristigen Investments (untersucht wurde ein Zeitraum von 23 Jahren) mit dem wissenschaftlich belegten Rebalancing-Bonus in Höhe von einem halben Prozentpunkt (vor Transaktionskosten und Steuern) deiner Portfoliorendite belohnt. 0,5 Prozent? Dafür der ganze Aufwand?

Falle beim Rebalancing

Achtung: Durch den Zinseszins machen 0,5 Prozent auf 35 Jahre gesehen einen Zugewinn von etwa einem Fünftel deines Vermögensendwertes aus. Bei 20.000 Euro Vermögensendwert sind das ganze 4.000 Euro, die auf das Rebalancing zurückzuführen sind. Also ja, der Aufwand lohnt sich! William Bernstein erläutert in seinem Magazin Efficient Frontier, dass die Transaktionskosten Rebalancing-Effekt leicht schmälern. Aber selbst, wenn du sogar monatliches anstatt jährliches Rebalancing durchführen würdest, würdest du unter Berücksichtigung der Transaktionskosten immer noch eine höhere Rendite einfahren als ohne Rebalancing.

Okay und …

Dennoch ist der Bonus natürlich nicht garantiert. Es gibt durchaus Zeiträume von bis zu 5 Jahren, in denen Rebalancing keinen lohnenden oder sogar nachteiligen Effekt auf die Portfoliorendite hat. Doch im Vordergrund steht auch nicht die eventuelle Mehrrendite sondern deine Risiko- und Portfoliostruktur, die regelmäßig wieder hergestellt werden muss.
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Über die Autorin Natascha:

Natascha ist Unternehmerin (sie hat unter anderem das WG-Portal www.wg-suche.de gegründet) und bloggt außerdem unter www.madamemoneypenny.de zum Thema finanzielle Unabhängigkeit für Frauen. Ihr Ziel ist es, speziell Frauen die Scheu vor der Finanzwelt zu nehmen und sie zu inspirieren selbst Verantwortung für ihre Finanzen zu übernehmen. Der Blog liefert Wissen und Inspiration über Vermögensaufbau anhand von Investments und Unternehmertum – mit weiblicher Intelligenz und Leichtigkeit.