AKTUELLER MARKTBERICHT

Kapitalmarktausblick und Goldanalyse sowie neue Projekte 2020

Hi zusammen,

heute möchte ich unter dem Thema “Kapitalmarktausblick und Goldanalyse 2020” beleuchten. Das Jahr 2019 ist schon wieder vorbei, und die Party an den internationalen Kapitalmärkten geht ungehindert weiter. Die prozentualen Zuwächse bei den größten Indizessind durchweg zweistellig. Somit bläst sich die Asset Price Inflation (die durch das billige Geld getriebene Hausse an den Märkten) ungehindert weiter auf. Dies ist nicht nur am Aktienmarkt, sondern vor allem auch am Immobilienmarkt zu sehen. Unter Abkopplung von den Fundamentaldaten und den eher düsteren wirtschaftlichen Aussichten wird die Wohlstandsblase immer größer.

Kapitalmarktausblick – Wie sieht die Realität aus?

In Wahrheit sind Deutschland und deren Triebkraft der Wirtschaft, die Automobilbranche, auf dem absteigenden Ast. Kurzarbeit und Entlassungen stehen bevor. Als Made in Germany war einst die Mercedes S-Klasse das Maß aller Dinge. Mittlerweile kann jeder Lexus von der Qualität her mithalten. Die Kernprobleme in Deutschland werden seitens der Politik nicht ansatzweise angegangen. Man beschäftigt sich mit Nebenkriegsschauplätzen anstatt Deutschland ins digitale Zeitalter zu führen und den Grundstock dafür zu legen. Wir befinden uns derzeit nämlich in einer technischen industriellen Revolution am Anfang eines neuen Kondratieffzyklus.Ein anderes Thema ist die Steuerbelastung. Wir haben in Deutschland die zweithöchste steuerliche Belastung in Europa hinsichtlich der Besteuerung des Einkommens.Die Innovationskraft geht zudem immer mehr verloren und der überbordende Staatsapparat tut sein Übriges dazu. Weitere negative Entwicklungen gibt es zuhauf.

Kapitalmarktausblick – Das Grauen der Notenbankpolitik!

Die neue Euro-Notenbankchefin Christine Lagarde führt die fatale Niedrigzinspolitik weiter fort. Dies fördert die Zombifizierung der Unternehmen und lässt zudem die Ertragskraft der Banken erodieren. Das billige Geld lässt lauter Zombieunternehmen am Leben halten, welche in einem gesunden Umfeld längst hätten insolvent gehen müssen. Die private Konsumnachfrage sinkt mangels abnehmender realer Kaufkraft, welche zu den Shareholdern wandert, die wiederum in Sachwerte investieren und damit leistungslos von der Asset Price Inflation und dem daraus resultierenden Anstieg von Immobilienpreisen und Aktienkursen profitieren. Die Frage wird sein, wann dieses perfide Spiel vorbei sein wird und wie lange Christine Lagarde dieses gefährliche Spiel noch fortsetzen kann. Durch das Korsett der Nullzins- bzw. Negativzinsen sind wir in einer Abwärtsspirale gefangen, die sich im Endspiel eines monetären Geldsystems befindet.

Kapitalmarktausblick – Kommen wir zu den Fakten

Das Jahr 2019 war durch zwei kontroversen geprägt. Die weltweiten Aktienindizes stiegen deutlich im zweistelligen Prozentbereich,währenddessen sich die Konjunktursignale vor allem im zweiten Halbjahr deutlich abschwächten. Trotzdem verlief seit dem Ende der Immobilienblase im Jahr 2008/09 die längste Aktienhausse.Mittlerweile befinden wir uns hier im längsten Bullenmarkt in der historischen Betrachtungsweise. Nichtsdestotrotz steigt die Verschuldung der Haushalte in exorbitante Höhen wie die untere Grafik recht eindeutig zeigt. Diese gegensätzliche Entwicklung zeigt eindeutig, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht. Dies ist nicht nur in den USA der Fall, sondern trifft auch bei uns in Deutschland immer mehr zu. Folgenden Artikel kann ich Ihnen hierzu als Lektüre empfehlen.

Die US-amerikanischen Haushalte verschulden sich immer mehr. Speziell die Kredite für Studenten, Kreditkarten und Autos sind auf exorbitante Höhen geschnellt. Insgesamt beträgt die Gesamtverschuldung mittlerweile knapp 14 Billionen USD. Die Inflation wird peu a peu weiter steigen wegen der weiteren Maßnahmen der EZB und der FED. Das billige Geld verleitet zu Fehlallokationen und zur weiteren Überschuldung. Da es keine Zinsen mehr gibt, ist der Spareffekt gänzlich für den Normalbürger verschwunden. Jetzt heißt die Devise, Konsum vorzuziehen, da der Anreiz Geld anzulegen durch den nicht existierenden Zins nicht mehr gegeben ist. Ergo wird sich dramatisch verschuldet.

Kapitalmarktausblick – Hat die Edelmetallhausse begonnen?

Wir sind im Juni 2019 fulminant aus der langfristigen Korrekturphase bei 1380$ die Unze Gold nach oben hin ausgebrochen. Unserer Einschätzung nach läutet dieser nachhaltige Anstieg den Auftakt zu einem langfristigen Bullenmarkt bei den Edelmetallen ein. Derzeit sind wir auf einem Mehrjahreshoch bei 1580$ die Unze angelangt. Beflügelt durch den Konflikt zwischen Iran und den USA markiert der Goldpreis den höchsten Stand seit dem Jahr 2013. Wie bereits prophezeit, ist die kurzzeitige Konsolidierungsphase bei Gold im Rahmen des übergeordneten Aufwärtstrends beendet. Mein Video zum Thema „Freiheit durch Gold und Silber“ findet ihr übrigens auf meinemYoutube Kanal unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=5xyxKq3tQ-o

Speziell zum Thema Edelmetalle bietet die SOLIT Gruppe den physischen Erwerb in allen Konstellationen ab. Diese substanziellen weiteren Säulen sind zur weiteren Diversifikation eures Vermögens unabdingbar. Ob es der physische Edelmetallkauf (das sogenannte Tafelgeschäft), oder spezielle Lösungen der Verwahrung außerhalb der EU und außerhalb des Bankensektors sind. Sämtliche Facetten können hierbei abgedeckt werden. Fragt mich gerne bei weiterem Interesse.

Fazit

Die neue EZB Chefin Christine Lagarde wird die unsägliche Niedrigzinspolitik weiter vorantreiben. Welche schlimmen Folgen dies impliziert, möchte ich euch anhand einiger Beispiele aufzeigen: Die reale Enteignung wird an Tempo zunehmen. Die Bargeldabschaffung und die Verringerung des anonymen Tafelgeschäfts von 10.000€ auf 2.000€ werden zudem die Manövrierfähigkeit des Geldes zunehmend einengen. Die Ertragskraft der Banken und Versicherer schwindet sukzessive und die stillen Reserven und Rücklagen in den Bilanzen müssen angetastet werden. Was damit einhergeht, ist eine laxere Kreditvergabe mit weniger Sicherheiten und die Gefahr einer weiteren Aufblähung der toxischen Kredite. Das Geldmengenwachstum könnte weiter forciert werden und zur Not auch Helikoptergeld eingesetzt werden. Spätestens in ein paar Jahren wird dies zu einer wahrlichen Hyperinflation führen und dem derzeitigen Geldsystem ein jähes Ende bereiten.

2020 startet mit neuen Rekordhöhen an den weltweiten Börsen. Dies steht aber in keinem Einklang zur derzeitig aktuellen wirtschaftlichen Lage. Dieses Auseinanderklaffen der Schere wird irgendwann in naher Zukunft fatale Folgen mit sich bringen. Ergo plane ich, eine Seite aufzubauen und Lösungswege aufzuzeigen abseits der Norm für verschiedene Depotgrößen und verschiedene Anlagehorizonte.

  • Was haltet ihr davon?
  • Was wollt ihr genau wissen?
  • Wie lange geht die Niedrigzinspolitik eurer Meinung nach noch gut?

Conclusio

Meine derzeitigen Projekte, mein Depot bei Comdirect, Trade Republic mein Edelmetalldepot sind alles eine Empfehlung. Ich habe mein Hauptdepot derweil bei der Comdirect, von der Kostenseite habe ich jetzt bei Trade Republic ein Depot eröffnet und lasse dort die ETF Sparpläne laufen. Bei meinem Edelmetalldepot habe ich Sparpläne auf Gold, Silber, Platin und Palladium. Gold in physischer Form kaufe ich auch regelmäßig. Alle Broker und der Anbieter für Edelmetallkäufe in physischer Form sowie das Edelmetalldepot findet ihr auf folgender Seite: https://linktr.ee/boerseneinmaleins

Kommt der CrashDerweil schreibe ich auch an einem neuen Buch, welches dieses Jahr noch veröffentlicht wird. Hier ein kurzer Einblick vom Cover!

Bei Fragen wendet euch gerne an mich unter info@boerseneinmaleins.de

Ich freue mich über jedes Feedback.

Auf gute und solide Investments

Euer Florian

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.