Juni 22

BREXIT das neue Murmeltier!

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BREXIT das neue Murmeltier!

BREXIT: Seit Tagen verliert der DAX kontinuierlich an Wert. Wie damals mit der Griechenland Krise ist das derzeitige mediale Thema BREXIT in aller Munde. Es kam seither in Europa zu einem Abverkauf an den Märkten. Doch diese Woche steigt der DAX wieder empor auf über 10.000 Punkte. Viele Anleger sind wieder hastig ausgestiegen – leider. So schnell es nach unten geht, so schnell kann es wie am Montag gesehen auch wieder nach oben gehen. Um eine angemessene Rendite zu erzielen, ist es nötig, in solchen volatilen Phasen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht emotional leiten zu lassen.
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Langfristig steigt die Börse trotz BREXIT

Globale Krisenherde wird es immer geben und die Medien werden immer wieder mit ihrer Sensationsgier ein neues tragisches Thema finden. Wer einen langen Atem hat und sich seiner Strategie bewusst ist und daran Jahre oder Jahrzehnte festhält, wird nicht so leicht vom erfolgreichen Weg abkommen. Beharrlichkeit zahlt sich immer aus. Auch ratierliche Sparpläne sind ein klasse Instrument, um in fallenden Märkten mehr Anteile zu kaufen und vom Cost Average Effekt zu profitieren. Langfristig steigt die Börse (natürlich unter mal mehr, mal weniger heftigen Schwankungen) immer. Dazu braucht man nicht hellzusehen, sondern auf die Fakten und historischen Daten des DAX Renditedreiecks oder die Entwicklung des S&P 500 aus Amerika zu schauen. Vielleicht steigt auch Gold bald wieder?

Wer in jungen Jahren schon die Stärke hat und sein Depot kontinuierlich wachsen sieht, kommt auch später mit Tagesschwankungen, welche sich im drei-, viere oder fünfstelligen Bereich bewegen, deutlich besser zurecht. Man sollte sowieso faul sein und maximal ein bis zweimal im Jahr überhaupt in das Depot schauen. Die Hektik entsteht oft erst dadurch, dass man sich verrückt machen lässt. Psychologisch betrachtet, besteht dann die Gefahr, in unnötigen Aktionismus zu verfallen und Fehlentscheidungen zu treffen. Diese sind dann meistens fatal und nicht wieder gut zu machen. Wer am Donnerstag bei einem DAX Stand von unter 9500 ausgestiegen ist, versäumt es jetzt in der Aufwärtsbewegung womöglich, nach oben mit zu partizipieren.

BREXIT Etwas in eigener Sache!

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Ab kommenden Sonntag werde ich zusammen mit anderen Finanzbloggern eine kostenlose Freebieaktion starten. Hier werden viele elementare Dinge wie Powerpoint-Präsentationen und Ebooks mit enormem Wissen kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Aktion wird zwei Wochen dauern. Ich werde in meinem nächsten Artikel detaillierter darauf eingehen. Nur so viel vorab: Von mir wird es eine kritische Betrachtung zu fondsgebunden Lebens- und Rentenversicherung als PDF geben, sobald man sich in die Email Liste eingetragen hat. Ich werde weiterhin keine kommerziellen Angebote wahrnehmen und bleibe somit in keinem Interessenskonflikt, was mir sehr wichtig ist. Ich schreibe weiterhin objektiv, ohne eine monetäre Intention dahinter.

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Florian

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  • Hi Florian,
    Dazu eine kurze Anekdote aus der Kantine von heute. Ein Kollege monologisiert darüber, dass man jetzt unbedingt einsteigen müsste, weil die Chancen (nach dem Attentat) gut stünden, dass die Briten für den Verbleib in der EU stimmten.
    Ich bin anderer Meinung. Ich glaube, dass alles was so um uns herum passiert bereits eingepreist ist bzw. schneller eingepreist wird, als ein Privatanleger darauf reagieren könnte.
    Die Kurse sind zum großen Teil ein Ergebnis von (durch schlaue Computer berechneten) Wahrscheinlichkeiten. Dazu kommen noch ein paar bewusste Kursbeeinflussungen und fertig ist das Ding.
    Was ich sagen möchte: ich gebe dir vollkommen Recht bei deiner Aussage, dass Market Timing nicht funktioniert. Der Markt regelt das sekundenschnell, bevor der normale Kleinaleger auch nur mit der Wimper zuckt.
    Also: go long and stay strong 😉

    Reply

  • Hi Felix,

    genau das ist der Punkt. Letzte Woche noch unter 9500 Punkten und heute über 10100 Punkte. Die externen Faktoren und Probleme werden ja tendenziell mehr (medial verstärkt). Wieso sich verrückt machen lassen, wenn der Zeitkorridor langfristig ausgelegt ist. Trotzdem bekomme ich häufig in so Situationen aus dem privaten Umfeld fragen, wie man sich verhalten sollt. Ratierliches Sparen oder dein Motto sind hier zielführend.

    Reply

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